Schluss mit dem Aufschieben: Warum auch Du Klavier lernen kannst

Veröffentlicht am Februar 8, 2017 von Dominik  |   0 Kommentare
hands of woman pianist on piano keyboard

Ich habe diese Fragen zu den Unsicherheiten mit dem Klavier lernen anzufangen schon so oft von Freunden und Bekannten gehört, dass es Zeit wird, sie einmal ausführlicher zu beantworten. Gerade zum Jahresbeginn ist das Erlernen eines neuen Instrumentes doch ein perfekter Vorsatz.

“Glaubst du wirklich, dass ich in meinem Alter noch anfangen kann? Wie lange wird es dauern, das Klavierspiel auch wirklich zu beherrschen? Ich wollte immer Klavier lernen, wo soll ich bloß anfangen?”… und so weiter. Die Kernaussage ist im Grunde immer die gleiche: Die Mehrheit der Menschen, die ich kenne, würden sehr gerne Klavier spielen lernen, aber irgendetwas hemmt sie, es zu tun. Studien bestätigen dieses Bedürfnis: Zwei von drei Menschen würden sehr gerne ein Instrument spielen können. (*)

Ein Instrument spielen zu können, ist eines der besten Hobbys, das man sich vorstellen kann – in vielerlei Hinsicht! Es ist eine wunderbare Art und Weise, seine Gefühle auszudrücken, Trauer, Wut, Glück, oder sich einfach dabei zuzuhören und zu entspannen. Es ist gesund, kreativ zu sein und z.B. etwas für sich selbst und seine Lieben zu komponieren. Gemeinsam mit Freundinnen und Freunden Musik zu machen, einen Song zu singen oder sie als Gesangstalente zum Star eines Abends werden zu lassen.

Also, es wird Zeit, etwas gegen alle Entschuldigungen und Ausflüchte zu schreiben, die allgemein gegen das Erlernen eines Instrumentes sprechen. Denn die gefühlten Barrieren sind in der Wirklichkeit viel kleiner, als die meisten Leute denken.

1) ‘Zeit’ oder: „Ich würd ja gerne, hab‘ aber keine Zeit dafür“

Viele Leute denken, ein Instrument zu erlernen, würde viele Übungsstunden pro Tag bedeuten. Höchstwahrscheinlich stellen sie sich Pianisten, wie Lang Lang, Horowitz oder Bill Evans vor, wenn sie daran denken, wie gut man ein Instrument spielen muss, um sich Pianist nennen zu dürfen.

Tatsächlich sind viele Stunden an Übung nötig (einige sagen 10.000!), um eine professionelle Karriere aus dem Klavierspiel zu machen. Aber, seien wir mal ehrlich, wer plant wirklich, professioneller Pianist zu werden und durch die Konzerthallen dieser Welt zu touren?
Schließen wir Letzteres also mal für uns aus, dann sieht das Ganze schon wesentlich entspannter aus. Einige Akkorde und Melodien und Tricks zur Improvisation lassen sich nämlich schon in wenigen Minuten erlernen, um stundenlang musikalischen Spaß folgen zu lassen. Auch muss es nicht lange dauern, ein gutes Niveau beim Spiel eines Instrumentes zu erreichen. Ich bin davon überzeugt, dass sich jeder mit ein bis zwei Stunden Übung pro Woche ein wirklich respektables Klavier-Repertoire aufbauen kann. Zeitmangel kann also kein Grund gegen das Erlernen eines Instrumentes sein.

2) ‘Geld’ oder: “Es ist zu teuer”

Falls du keine Menschen in deinem Umfeld kennst, die dir eine Gitarre oder ein Klavier borgen können, gibt es die Möglichkeit dir ein Einstiegsinstrument (Midi-Keyboard) für weit unter hundert Euro anzuschaffen. Es gibt wirklich einige sehr gute Einsteigermodelle, die den Geldbeutel schonen und die völlig ausreichend für Einsteiger und Fortgeschrittene sind.

Aber ist Klavier-Unterricht nicht viel zu teuer? Nun, das hängt davon ab, ‘wie’ du lernen willst. Was wäre, wenn ich dir sage, dass du für weniger als zwanzig Euro im Monat professionellen Klavierunterricht bekommen kannst? Um mehr zu erfahren, lies einfach weiter…

Klavier lernen mit Skoove
Klavier lernen mit Skoove

3) Dranbleiben (oder: “Ich weiß genau, dass ich nach einer kurzen Weile aufhören werde”)

Klar-, wenn du etwas nicht gern genug tust, dann ist es unwahrscheinlich, dass du damit weitermachst. Aber woran liegt es, dass wir uns einigen Aktivitäten sehr gerne widmen und anderen nicht?

Nun, der Schlüssel zur Hingabe ist die Motivation. Und Motivation entsteht auf einfache Weise: Wenn man mehr Belohnung erfährt, als man gefühlte Arbeit hineinsteckt, dann wird etwas aus eigener, intrinsischer Motivation getan. Im Grunde ist Eigenmotivation eine einfache Aufwand-Nutzen-Rechnung. Oder hast du jemals aufgehört, in deinem Lieblingsbuch zu lesen, weil du unglaubliche Lust verspürt hast abzuwaschen? (Wenn ja, komm’ gerne mal bei mir vorbei!) Also, wie übersetzt sich nun dieses Beispiel auf das Erlernen eines Instrumentes?

Jede Person, die schon einmal erlebt hat, Musik mit eigenen Händen zu produzieren, wird die sagen: Musizieren ist eine der gewinnbringendsten Aktivitäten überhaupt. Um Demotivation und Stress vorzubeugen ist es ganz wichtig, sich beim Üben überschaubare Ziele zu setzen. Sei ehrgeizig, aber nicht zu ehrgeizig! Denn es ist besser, viele kleine Stufen zu nehmen, als ständig an einer großen Stufe zu scheitern. Du wirst schnell merken, wie du dich nach und nach am Klavier verbesserst und Spaß beim Üben und Spielen hast. Und je besser du dich fühlst, desto wahrscheinlicher ist es, dass du weitermachen willst. Die Leute um dich herum werden anfangen, dich zu beglückwünschen, vielleicht auch zu beneiden.

Jede Minute, die du mit dem richtigen Üben verbringst, wird sich in viele Stunden musikalischer Belohnung wandeln. Versuche es selbst aus. Ich versichere dir: Ein Instrument zu spielen, ist eines der erfüllendsten Dinge ist, die du jemals lernen wirst.

Klavier lernen mit Skoove
Skoove Screen

 

 

 

Nun haben wir schon drei ‘Ausreden’ entmystifiziert: Zeit, Geld und Motivation. Also, worauf wartest du?

Das Team von Skoove hat gute Nachrichten für dich:

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Nur, um meinen Standpunkt zu Punkt eins und zwei zu belegen: Skoove bringt dir in deiner eigenen Lerngeschwindigkeit das Klavierspielen bei- und das wirklich günstig. Die Premium-Version kostet weniger als zwanzig Euro im Monat.
Du kannst dich – wann immer du willst – bei Skoove einloggen und aus Kursen für Anfänger bis Fortgeschrittene, sowie Spezialkursen das dein Lern-Niveau anwählen: Skoove hat die Methodik entwickelt, die dich in wenigen Minuten deine erste Melodie spielen lässt und zwar mit korrekter Finger-Technik und in der bequemen Atmosphäre deines Zuhauses. Das Echtzeit-Feedback hilft dir dabei, Fehler sofort zu korrigieren, und Lerntipps helfen, dein Klavierspiel zu immer weiter zu optimieren. Dabei bringt dir Skoove das Notenlesen und Musiktheorie beim Erlernen der Songs bei.

Wenn du also schon immer Klavier lernen wolltest, gibt es eigentlich keinen Grund mehr, es nicht zu tun. Mit Skoove ist es preiswert und effektiv. Erfülle dir deinen Traum vom Musikmachen – mit Skoove.

Und wenn du es nicht mehr abwarten kanns, hier gibt’s es vier Tipps zum effektiven Klavier lernen!

 

(*) Basis: Population, Weighted average USA, UK, Australia, Germany Sources: GFK (2012), Gallup Poll (2009), Nexus (2007), OECD

Über den Verfasser

Dominik Schirmer ist ein deutscher Jazz-Pianist, ehemaliger Dozent am renommierten Liverpool Institute for Performing Arts, Komponist, Singer-Songwriter, und Director of Instrumental Teaching bei Skoove.

Dominik studierte Jazzpiano und Popularmusik am ARTEZ Conservatorium Enschede in den Niederlanden (1997-2001) und Filmkomposition, Arrangement, Songwriting und Musikproduktion am Liverpool Institute for Performing Arts (LIPA, 2001-2004). Im Jahr 2004 wurde Dominik der Greenberg Award für “Expertise in Jazz” verliehen.

Dominik hat auf seinem Label "Treewalk Records" drei Alben veröffentlicht, deren Songs zum Teil von Sir Paul McCartney betreut wurden.

Von 2008 bis 2013 war Dominik Dozent am Liverpool Institute for Performing Arts und unterrichtete Jazzpiano, Komposition für Film & Medien, Arrangement und Musiktheorie.