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Akkorde am Klavier: der ultimative Guide

Everything you need to know about piano chords, akkorde klavier

Was sind Akkorde?

In der Musik ist ein Akkord die Kombination von zwei oder mehr Noten, die gleichzeitig gespielt werden. Immer wenn du am Klavier sitzt und zwei oder mehr Tasten gleichzeitig drückst, spielst du einen Akkord. So einfach ist das. Aber welche Akkorde gibt es beim Klavier, welche Akkorde sind die wichtigsten und wie spiele ich Akkorde? Klavier-Anfänger stellen sich diese Fragen am Anfang oft.

In diesem Artikel erfährst du daher, dass es bestimmte Merkmale gibt, welche die am häufigsten verwendeten und wichtigsten Akkorde auf dem Klavier und in der Musik auszeichnen. Außerdem lernst du deine ersten Piano-Akkorde in Dur und Moll zu spielen und kannst damit schon viele Songs begleiten.

Piano Sheet - Don’t Worry, Be Happy by Bobby McFerrin, Noten, Akkorde klavier

Grundwissen Akkorde

Der Grundtyp der Akkorde, um den es in diesem Artikel geht, wird Dreiklang genannt. Ein Dreiklang ist ein Akkord mit drei Noten.

Dreiklänge haben also drei Töne und die erste Note ist der Grundton. Diese Note bestimmt den Akkord und auch den Namen des Akkords, wenn er aufgeschrieben wird. Wenn zum Beispiel ein Song mit C-Dur beginnt, dann ist C der erste Ton dieses Akkords.

C major chord, C Dur Akkord

Der mittlere Ton des Dreiklangs heißt Terz. Diese Terz ist sehr wichtig, denn sie bestimmt, ob der Akkord ein Dur-Akkord oder ein Moll-Akkord ist. Ein Dur-Akkord klingt meist heller und fröhlicher, ein Moll-Akkord dagegen dunkler und melancholischer.

Wir wollen an dieser Stelle nicht zu tief in die Musiktheorie eintauchen, aber damit du es schon mal gehört hast: eine große Terz (Dur) ist vier Halbtöne vom Grundton entfernt, bei der kleinen Terz (Moll) sind es drei Halbtöne.

Auf den folgenden Abbildungen siehst du, wo große Terz und kleine Terz auf der Tastatur liegen.

Große Terz (Dur):

Major third, große terz

Kleine Terz (Moll):

Minor third, kleine terz

Der oberste Ton eines Dreiklangs heißt Quinte. Sie gibt dem Akkord Stabilität und Gewicht, mit ihr wird der Dreiklang klanglich geschlossen. Zudem kann die Quinte den Akkord zusätzlich als übermäßigen Akkord oder verminderten Akkord bestimmen. In Dur- und Mollakkorden ist die Quinte sieben Halbtöne vom Grundton entfernt, wie du auf der Abbildung hier sehen kannst:

Piano chords, akkorde klavier, quinte

Bei einem übermäßigen Akkord beträgt der Abstand der Quinte zum Grundton jedoch acht Halbtöne, bei einem verminderten Akkord sind es nur sechs Halbtöne.

Übermäßige Quinte:

Augmented fifth note, übermäßige quinte

Verminderte Quinte:

Diminished fifth note, verminderte quinte

Meist klingt ein übermäßiger Akkord leicht ungewöhnlich oder seltsam, ein verminderter Akkord dagegen etwas unheimlich. Beim Kennenlernen der Akkorde am Klavier hilft es, solche Assoziationen zu schaffen. Je besser du beschreiben kannst, wie Musik für dich klingt, desto schneller wirst du deine Beziehung zu ihr vertiefen!

Du kannst hier klicken, um zum Klavierakkorde-Generator am Ende des Artikels zu springen.

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Lerne die 7 Akkorde fürs Klavier spielen

Mit diesem Grundwissen rund um Grundton, Terz und Quinte bilden wir nun ganz einfach unsere ersten Piano-Akkorde. Denn Klavier spielen macht mit Akkorden noch mehr Spaß!

1. Schritt: Der C-Dur-Akkord

Für Akkorde auf dem Klavier ist der Fingersatz sehr wichtig. Lass uns daher dein gerade erworbenes Wissen gleich praktisch anwenden. Der Grundton für den C-Dur-Akkord ist C. Welche Töne sind dann Terz und Quinte? Genau: E und G. Und so spielst du den C-Dur-Dreiklang auf dem Klavier: Drücke mit dem ersten Finger deiner rechten Hand das C, mit dem dritten das E und mit dem fünften Finger das G.

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2. Schritt: Der d-Moll-Akkord

Der nächste Akkord, den du kennenlernen wirst, ist der D-Moll-Dreiklang. Der Ton D befindet sich zwei Tasten rechts von C, ist also die nächste weiße Taste und damit zwei Töne höher. Du weißt ja – spielst du auf der Tastatur nach rechts, werden die Töne höher, gehst du nach links, wird die Tonhöhe tiefer.

Drücke mit dem ersten Finger deiner rechten Hand die D-Taste, mit dem dritten das F und mit dem fünften Finger das A. Sehr gut! So klingt der D-Moll-Akkord.

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3. Schritt: Der e-Moll-Akkord

Als nächstes lernst du, wie du den e-Moll-Dreiklang spielst. Der Ton E befindet sich zwei Tasten rechts von D, ist also die nächste weiße Taste.

Drücke mit dem ersten Finger deiner rechten Hand das E, mit dem dritten das G und mit dem fünften Finger das H. Gut gemacht, so klingt ein E-Moll-Akkord!

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4. Schritt: Der F-Dur-Akkord

Jetzt kommen wir zum F-Dur-Dreiklang. Der Ton F befindet sich eine Taste rechts neben E. Wie du siehst, gibt es zwischen beiden Tönen keine schwarze Taste. Dieses typische Muster solltest du dir einprägen, denn es wiederholt sich in jeder Oktave.

Drücke mit dem ersten Finger deiner rechten Hand das F, mit dem dritten das A und mit dem fünften Finger das C. So klingt ein F-Dur-Akkord!

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5. Schritt: Der G-Dur-Akkord

Weiter geht´s – nun lernst du den G-Dur-Dreiklang kennen. Der Ton G liegt zwei Tasten rechts von F, ist also die nächste weiße Taste nach F.

Drücke mit dem ersten Finger deiner rechten Hand das G, mit dem dritten das H und mit dem fünften Finger das D. Das ist ein G-Dur-Akkord.

G major triad, g dur akkord, wichtigste akkorde klavier

6. Schritt: Der a-Moll-Akkord

Kommen wir jetzt zum a-Moll-Dreiklang. Der Ton A liegt zwei Tasten rechts von G, ist also die nächste weiße Taste nach G.

Drücke mit dem ersten Finger deiner rechten Hand das A, mit dem dritten das C und mit dem fünften Finger das E. Super! So klingt ein a-Moll-Akkord.

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7. Schritt: Der verminderte H-Akkord

Der letzte Akkord, den wir an dieser Stelle kennenlernen wollen, ist der verminderte H-Dreiklang. Das H befindet sich zwei Tasten rechts von A, ist also die nächste weiße Taste nach A.

Drücke mit dem ersten Finger deiner rechten Hand das H, mit dem dritten das D und mit dem fünften Finger das F. Du hast gerade einen verminderten H-Akkord (H dim) gespielt. Klingt unheimlich, oder?

B diminished triad, verminderter H Akkord Dreiklang

Erkennst du die Ähnlichkeiten beim Aufbau all dieser Akkorde? Sie verwenden jeweils die gleichen drei Finger: Daumen, Mittelfinger und den kleinen Finger. Bei allen verwenden wir nur weiße Tasten und natürliche Noten ohne Vorzeichen. Aber auch Akkorde, die Noten mit Vorzeichen enthalten, wirst du im Laufe der Zeit kennenlernen, wenn du beim Klavierspielen vorankommst.

So werden Akkorde in der Musik notiert

Jetzt kennst du schon ein paar grundlegende Akkorde – aber woran erkennst du, welchen du in einem bestimmten Song spielen sollst? Nun, man kann Akkorde auf verschiedene Art und Weise aufschreiben.

So kannst du sie zum Beispiel als Akkordsymbole notieren. Sie sind eine Kurzform, um einen bestimmten Akkord zu kennzeichnen. Du findest die Akkordsymbole meistens über den Notenlinien.

Die Symbole für Dur-Akkorde sehen so aus:

Cmaj          C          C△

Die Symbole für Moll-Akkorde sehen so aus:

Cmin          Cm          C-

Mit wenigen Akkorden viele Songs am Klavier spielen!

Du brauchst nicht Hunderte von Akkorden zu lernen, um deine Lieblingssongs auf dem Klavier zu spielen. Tatsächlich enthalten die meisten beliebten Lieder nur wenige, einfache Akkorde. Einige von diesen häufig genutzten Akkorden hast du weiter oben bereits kennengelernt – und in diesem Abschnitt kommen noch ein paar dazu.

Dann brauchst du nur noch auf eine Piano-Akkordtabelle zu schauen und kannst die meisten deiner Lieblingssongs auf dem Klavier spielen! Falls du das nicht glaubst, lese einfach unseren Artikel über die beliebtesten Akkordfolgen auf dem Klavier.

Was ist eine Klavier-Akkorde-Tabelle?

Akkordtabellen sind eine weitere schnelle Methode zum Notieren von Musik. Sie werden von Musikern genutzt, um auf einfache Weise die Akkordfolgen eines Songs mitzuteilen, dafür werden Akkordsymbole genutzt. Alle Akkorde am Klavier können so abgebildet werden. Hier ist ein Beispiel, wie Klavier-Akkorde in einer Tabelle dargestellt werden können – mit einigen der Akkorde, die du gerade gelernt hast:

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Piano chords, akkorde klavier

Diese Akkordfolge von C-Dur zu a-Moll und weiter zu F-Dur und G-Dur wird auch I-vi-IV-V bezeichnet und ist eine der am häufigsten verwendeten Akkordfolgen in der Popmusik. Diese Akkordfolge ist tatsächlich einige Hundert Jahre alt und wurde bereits in unzähligen Songs genutzt. Du kennst jetzt also ein wichtiges Stück Musikgeschichte!

Welche Piano-Akkorde musst du unbedingt kennen?

Du brauchst nur ein paar Akkorde zu kennen, um eine Akkordtabelle oder Akkordbezeichnungen lesen und damit fast jeden bekannten Song auf dem Klavier spielen zu können. Immerhin kennst du jetzt schon sieben Akkorde: C-Dur, d-Moll, e-Moll, F-Dur, G-Dur, a-Moll und das verminderte H. Und hier kommen weitere.

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Wie man Moll-Akkorde in Dur-Akkorde umwandelt

Um dein Repertoire an Akkorden zu vergrößern, lernst du als erstes, wie du die Moll-Akkorde, die du schon kennst, in Dur-Akkorde umwandelst. Wie du dich sicher noch erinnerst, liegt der Unterschied zwischen einem Dur- und einem Mollakkord in der Terz, also der mittleren Note eines Akkords. Die Terz eines Durakkords ist einen Halbton (eine Taste) höher als bei einem Mollakkord. Wenn du also aus den Mollakkorden, die du schon kennst, Durakkorde machen willst, musst du nur die mittlere Note um eine Taste erhöhen. Einfach, oder?

Hier sind ein paar Beispiele:

Zur Erinnerung, ein D-Moll-Dreiklang besteht aus den Tönen D – F – A:

Piano chords, akkorde klavier, d-moll

Um d-Moll in D-Dur zu verwandeln, brauchst du nur die mittlere Note um eine Taste zu erhöhen. Das sieht dann so aus:

Piano chords, klavier akkorde, D-Dur

Nicht sehr kompliziert, oder? Um einen D-Dur-Dreiklang zu spielen, legst du den Daumen der rechten Hand auf D, den mittleren Finger auf F# (die schwarze Taste rechts neben F) und den kleinen Finger auf A. Perfekt. So einfach hast du deinen Akkord-Bestand erweitert!

Ein e-Moll-Dreiklang besteht bekanntlich aus E – G – H:

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Um diesen e-Moll-Akkord in einen E-Dur-Akkord zu verwandeln, erhöhe einfach die mittlere Note um eine Taste. In der Abbildung siehst du den Unterschied:

Piano chords, klavier akkorde, e dur

Um diesen E-Dur-Dreiklang zu spielen, legst du den Daumen deiner rechten Hand aufs E, den mittleren Finger auf G# (die schwarze Taste rechts vom G) und den kleinen Finger aufs H. Toll, jetzt kennst du auch den E-Dur-Akkord.

Ein a-Moll-Dreiklang besteht aus A – C – E:

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Um aus diesem a-Moll-Dreiklang einen E-Dur-Dreiklang zu machen, erhöhst du wieder die mittlere Note um eine Taste. Du spielst dann also das hier:

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Um diesen A-Dur-Dreiklang zu spielen, legst du den Daumen deiner rechten Hand auf A, den mittleren Finger auf C# (die schwarze Taste rechts vom C) und den kleinen Finger auf das E. Und schon hast du den A-Dur-Dreiklang gelernt!

Super, jetzt weißt du, wie du einen Mollakkord in einen Durakkord verwandelst und hast dabei drei neue Akkorde gelernt. Du kennst jetzt also schon 10 Akkorde auf der Tastatur!

 

Wie du aus Dur-Akkorden Moll-Akkorde spielen lernst

Als nächstes wirst du die Durakkorde, die du weiter oben bereits gelernt hast, in Mollakkorde verwandeln. Dazu nutzt du einfach die umgekehrte Methode: Wenn du also bei C-Dur, F-Dur und G-Dur die mittlere Note absenkst, erhältst du c-Moll, f-Moll und g-Moll. Jetzt kennst du schon 13 Akkorde und kannst damit so gut wie jeden Popsong spielen, den du willst. Hier sind die genannten Beispiele:

Der C-Dur-Dreiklang besteht aus C – E – G:

Piano chords, klavier akkorde, c dur

Um diesen in ein c-Moll-Akkord umzuwandeln, senke einfach die mittlere Note um einen Ton ab. Das sieht dann so aus:

Piano chords, akkorde klavier, c moll

Um diesen c-Moll-Akkord zu spielen, gehe mit dem Daumen deiner rechten Hand auf C, mit dem mittleren Finger auf E♭ (die schwarze Taste links vom E) und mit dem kleinen Finger auf G.

Der F-Dur-Akkord, den du bereits gelernt hast, besteht aus F – A – C:

Piano chords, klavier akkorde, f dur

Um diesen Dreiklang in f-Moll umzuwandeln, senke wieder die mittlere Note um einen Ton ab. Dein Akkord sollte jetzt so aussehen:

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Um diesen f-Moll-Akkord auf dem Klavier oder Keyboard klingen zu lassen, spiele mit dem Daumen deiner rechten Hand das F, mit dem mittleren Finger A♭ (die schwarze Taste links von A) und mit dem kleinen Finger das C. Super, das war der f-Moll-Akkord!

Als letztes Beispiel haben wir den g-Moll-Akkord.

Wie wir bereits gelernt haben, besteht der G-Dur-Akkord aus G – H – D:

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Um diesen G-Dur-Akkord in g-Moll umzuwandeln, senkst du wieder die mittlere Note um einen Ton ab. Jetzt sollte der Akkord so aussehen:

Piano chords, akkorde klavier, g moll

Um diesen g-Moll-Akkord zu spielen, drückst du mit dem Daumen der rechten Hand das G, mit dem mittleren Finger das B♭ (die schwarze Taste links von H) und mit dem kleinen Finger das D. Toll gemacht, jetzt kennst du auch den g-Moll-Dreiklang!

Das sind erstmal genug Akkorde

Glückwunsch, jetzt kennst du schon 13 Akkorde auf der Tastatur. Damit bist du in der Lage, jede Menge bekannter Songs zu spielen! Lass uns also dein neues Wissen gleich praktisch anwenden. Wenn du noch ein wenig unsicher bist und dir gern anhören würdest, wie das alles klingt, dann kannst du das hier tun.

Hier ist eine Klavier-Akkorde-Übersicht, mit der du üben kannst, zwischen Dur- und Mollakkorden zu wechseln:

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major and minor chords

Hier ist eine Übersicht für eine einfache Akkordfolge mit vier Akkorden, die dir vielleicht bekannt vorkommt:

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Das ist ein weiteres Beispiel für eine häufig vorkommende Akkordfolge:

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Und hier ist noch eine Akkordfolge zum Üben auf dem Klavier, ein bekannter Klassiker:

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Akkorde werden häufig auch im Notensatz aufgeschrieben. Hier ist ein Beispiel für einen C-Dur-Dreiklang, notiert in Standard-Notenschrift:

Piano chords, akkorde klavier, c dur, notensatz

Und hier ist ein c-Moll-Dreiklang, aufgeschrieben im Standard-Notensatz:

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Nicht sehr schwierig, oder?

Hier ist ein C-Dur-Akkord, notiert mit Bassschlüssel:

Piano chords - 34, klavier akkorde, bassschlüssel

Du wirst Akkorde sehen, die manchmal mit Violinschlüssel, ein anderes Mal mit Bassschlüssel notiert sind – daher ist es hilfreich zu verstehen, wie diese Akkorde jeweils im Notensatz aussehen.

 

Wie sieht ein Moll-Akkord im Notensatz aus?

Schau dir jetzt einen a-Moll-Akkord im Standard-Notensatz an. Wie du weißt, sieht a-Moll auf der Tastatur so aus:

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Ein a-Moll-Akkord enthält also die Noten A – C – E in dieser Reihenfolge. Werden alle drei Noten zusammengeschrieben, sieht das so aus:

Piano chords, klavier akkorde, notensatz

Und wenn er mit Bassschlüssel notiert wird, sieht es so aus:

Piano chords, klavier akkorde, notensatz, bassschlüssel

Jetzt sieh dir an, wie die Folge C-Dur und a-Moll in Notenlinien aufgeschrieben wird:

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Vergleiche diese Abbildung mit der Darstellung der gleichen Folge mithilfe von Akkordsymbolen:

Piano chords, akkordsymbole

Sehr übersichtlich, oder?

Akkorde am Klavier lernen: der nächste Schritt

Jetzt kommt ein kleiner Trick. Ist dir bei der Notation von C-Dur und a-Moll oben ein bestimmtes Muster aufgefallen?

Beide Akkorde haben jeweils eine Notenlinie oder einen Zwischenraum bei jeder Note ausgelassen. So begann der C-Dur-Akkord im Violinschlüssel mit C, sprang dann zu E auf der nächsten Linie und dann zu G auf der nächsthöheren Linie. Im Bassschlüssel startete der C-Dur-Akkord mit C im zweiten Zwischenraum, sprang dann zu E im nächsten Zwischenraum und dann zu G im nächsthöheren Zwischenraum. Cool, oder?

Der a-Moll-Akkord begann im Violinschlüssel im zweiten Zwischenraum, sprang zu C im dritten Zwischenraum und dann zu E im vierten Zwischenraum. Im Bassschlüssel startete der a-Moll-Akkord im ersten Zwischenraum, sprang zu C im nächsten Zwischenraum und dann zu E im Zwischenraum darüber.

Wenn dir mal Akkorde im Notensatz begegnen sollten, zum Beispiel bestimmte Jazz-Akkorde fürs Klavier, die du nicht gleich einordnen kannst – probiere einfach mal diesen tollen Generator und Chordfinder für Klavierakkorde von Piano World aus:

Klavier-Akkorde-Generator

Dieser Generator hilft dir, alle Akkorde am Klavier zu finden, die du brauchst – oder falls du mal welche vergessen solltest.

Liest du das auf einem Mobilgerät, drehe es so, dass du den Generator in der gesamten Breite sehen kannst.

 

1. Klicke auf „Chords“ (Akkorde)
2. Wähle den Grundton des Akkords unter „Root“ aus
2. Wähle Dur, Moll oder weitere Arten aus („major“, „minor“ usw.)
3. Klicke „Display“

Das funktioniert übrigens auch mit Tonleitern. Zudem kannst du Akkorde und Tonleitern auch umkehren. Kurz: ein wirklich praktisches Werkzeug, wenn du Akkorde für das Klavier lernen willst.

 


Autor dieses Artikels

Edward Bond

Eddie Bond ist Multiinstrumentalist, Interpret, Komponist und Musiklehrer, der derzeit in Seattle, Washington in den USA lebt. Er trat häufig in den USA, in Kanada, Argentinien und China auf, hat über 40 Alben veröffentlicht und arbeitet seit mehr als zehn Jahren mit Musikschülern aller Alters- und Fähigkeitsstufen.


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