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So spielst du Akkordfolgen auf dem Klavier

Chord progressions, Akkordfolgen

Hast du nicht auch schon mal einen Song gehört und warst begeistert, wie sich Akkorde und Harmonien veränderten und daraus wunderschöne Musik entstand? Das Geheimnis dahinter sind die Akkordfolgen, also eine Reihe von Akkorden, die in einer bestimmten Reihenfolge gespielt werden. In diesem Artikel schauen wir uns verschiedene Arten von Akkorden an und werden danach einige weit verbreitete und hilfreiche Akkordfolgen und Songs lernen. Los geht´s!

Was ist ein Akkord?

Einfach gesagt – ein Akkord entsteht, wenn 3 oder mehr Noten gleichzeitig erklingen.

Die am meisten verbreitete Akkordart ist der Dreiklang. Ein Dreiklang besteht aus 3 verschiedenen Noten, ihn gibt es für gewöhnlich in Dur oder Moll. Als Hörer verbinden wir mit einem Dur-Akkord meist fröhliche Emotionen, Moll-Akkorde stehen eher für dunklere, melancholische Gefühle. Wenn wir bei Akkordfolgen auf dem Klavier Dur-Akkorde und Moll-Akkorde miteinander kombinieren, entstehen oft sehr interessante und reizvolle Harmonien.

Dieses interaktive Tool von Chromelabs hilft beim Verständnis der Dur- und Moll-Dreiklänge.

Tipp: Wenn du diesen Artikel auf einem Mobilgerät liest, drehe es ins Querformat, um den Generator für die Akkorde in voller Größe zu sehen.

 

Hier kannst du mehr über Akkorde und Tonleitern erfahren.

Akkordfolgen auf dem Klavier: Dur-Akkorde

Ein Dur-Akkord besteht aus der 1., 3. und 5. Note einer Dur-Tonleiter.

Nehmen wir als Beispiel den C-Dur-Dreiklang:

C-Dur-Akkord

C- Dur-Tonleiter: C, D, E, F, G, A, H, C

C-Dur-Akkord: C, E, G

? Sieh dir die Übung Paparazzi & Superhit Akkorde an und spiele einen C-Dur-Dreiklang mit deiner rechten Hand. Der C-Dur-Dreiklang ist der erste Akkord, der gespielt wird. Er ist mit dem darüber stehenden Buchstaben „C“ gekennzeichnet.

? Wenn du Akkorde spielst, ist es hilfreich, Zeige- und Ringfinger etwas anzuheben, damit sie nicht im Weg sind.

G-Dur-Akkord

Bevor wir weitermachen, probiere jetzt 2 weitere Dur-Dreiklänge: G-Dur und F-Dur. Du kennst noch nicht alle Noten der Tonleitern? Kein Problem. Wir spielen nur die Akkorde.

G-Dur-Tonleiter: G, A, H, C, D, E, F#, G 

G-Dur-Akkord: G, H, D

Der G-Dur-Dreiklang ist der zweite Akkord, der gespielt wird. Er ist mit dem über den Noten stehenden Buchstaben „G“ gekennzeichnet.

F-Dur-Akkord

Und nun auf zu F-Dur!

F-Dur-Tonleiter: F, G, A, Bb, C, D, E, F

F-Dur-Akkord: F, A, C

Der F-Dur-Dreiklang ist der vierte Akkord, der gespielt wird. Er ist mit dem über den Noten stehenden Buchstaben „F“ gekennzeichnet.

So findest du Akkorde und Akkordfolgen in jeder Tonart

?  Es gibt einen einfachen Weg, um einen Dur-Akkord zu finden, ohne die Tonleitern oder Tonarten genau zu kennen: Spiele den Grundton des Akkords, also die Note mit dem gleichen Namen wie der Akkord. Bei einem C-Dur-Akkord spielst du also C. Jetzt gehe 4 Noten aufwärts, einschließlich der schwarzen Tasten. Spiele die 4. Note, also E. Halte C und E gedrückt und gehe weitere 3 Noten aufwärts, einschließlich der schwarzen Tasten. Spiele diese 3. Note, also G. Hast du´s geschafft? Mit diesem Trick kannst du JEDEN Dur-Akkord herausfinden. Beginne jetzt einfach mit einer anderen Note und spiele den entstehenden Dur-Akkord.

? Einen Moll-Akkord kannst du auf ähnliche Weise finden. Hier zählst du erst 3, dann 4 Noten aufwärts.

Akkordfolgen auf dem Klavier: Moll-Akkorde

Ein Moll-Akkord besteht aus der 1., 3. und 5. Note einer Moll-Tonleiter.

Nehmen wir als Beispiel den A-Moll-Akkord:

A-Moll-Tonleiter: A, H, C, D, E, F, G, A

A-Moll-Akkord: A, C, E

? Sehen wir uns erneut die Paparazzi & Super Hit Akkorde an. Den A-Moll-Akkord kannst du an den Buchstaben „Am“ über den Notenlinien erkennen.

Jetzt kannst du schon 3 Dur-Akkorde und 1 Moll-Akkord spielen. Aber reicht das schon aus für eine Akkordfolge auf dem Klavier oder gar Songs? Ja! Um genau zu sein, gehören die Akkorde, die du gerade gelernt hast, zu einer der am häufigsten genutzten Akkordfolgen in der Pop-Musik. Wie berühmte Musiker und Produzenten einfache Akkordfolgen verwenden, kannst du in diesem Artikel nachlesen.

Akkordfolge I – V – vi – IV

Bevor wir mit dieser Akkordfolge loslegen, hast du vielleicht ein paar Fragen.

Warum die römischen Ziffern? Das hat in der Musik eine lange Tradition, die noch heute genutzt wird. Wenn wir die Akkordfolge einfach als 1-5-6-4 schreiben würden, hätte es die gleiche Bedeutung.

Aber was bedeuten diese Zahlen? Jede Ziffer bezeichnet einen Akkord dieser Akkordfolge. Für C-Dur heißt das, der I-Akkord ist C-Dur, V ist G-Dur, vi ist A-Moll und IV ist F-Dur:

Scale of C major, C-Dur-TonleiterC-Dur-Tonleiter

 

C Major Chord progression, C-Dur-Akkordfolge

Akkordfolge: C-Dur – G-Dur – A-Moll – F-Dur

Und voilá – schon können wir die Akkordfolge in der Übung Paparazzi & Superhit Akkorde spielen!

Die Akkordfolge I – V – vi – IV in Songs

Hier sind zwei weitere Lieder, in denen diese Akkordfolge verwendet wird.

Willst du die Akkordfolgen von “Let it be spielen lernen?

 

Willst du wissen, wie du die Akkordfolge von “No Woman, No Cry” spielen kannst?

 

? Tipp: Mit dieser Akkordfolge kannst du Dutzende anderer bekannter Songs begleiten. Versuche dich anLet it Be.

 

Akkordsymbole

Wenn Komponisten und Musikerinnen Akkorde oder Akkordfolgen aufschreiben, verwenden sie Akkordsymbole. Das ist einfacher, da du die Akkorde dann nicht als individuelle Noten lesen musst.

Hier sind einige Beispiele für diese Symbole:

Akkord                Symbol

C-Dur-Dreiklang           C

G-Dur-Dreiklang           G

F-Dur-Dreiklang           F

A-Moll-Dreiklang          Am

In Songs stehen die Akkordsymbole oberhalb der Notenlinien:

Chord progressions - Let It Be - Akkordfolgen

Diese Noten und Akkordfolge gehören zu „Let it Be“ von The Beatles und hier kannst du lernen, den Song zu spielen.

Noch mehr Musik: Akkordfolgen variieren

Die Akkordfolge, die du gerade kennengelernt hast, kannst du auch variieren, um andere Songs zu spielen. Lässt du zum Beispiel auf C-Dur ein a-Moll folgen und gehst dann zu F-G, bist du schnell bei Songs, wie „Somewhere over the Rainbow“ oder du nutzt die gleichen Akkorde, um „Hallelujah“ von Leonard Cohen zu spielen.

Schöne Akkordfolgen: Klavier spielen mit Spaß

Nutze die Akkordfolge, die du gerade gelernt hast, für deine regelmäßigen Übungen. Wenn du mit ihr vertraut bist, probiere den Kurs für Akkorde und Tonleitern aus. Dort kannst du viele weitere Akkorde und Akkordfolgen lernen. Ob du mit Jazz-Akkordfolgen Klavier spielst oder eher Pop-Musik magst: Nutze sie kreativ in deinem Klavierspiel und erweitere deine Fähigkeiten – denn harmonische Akkordfolgen sind die Basis, um Hunderte von Songs zu begleiten. Viel Spaß!

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Autor dieses Artikels:

Elliot Hogg, Musiklehrer aus Leeds, der Klavier spielen, Musiktheorie und Komposition unterrichtet.

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