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Die Kunst des richtigen Übens

piano practice

Manche Menschen verbringen mehrere Stunden am Tag an ihrem Instrument, andere üben nur 20 Minuten pro Woche. Aber garantieren lange Übungszeiten auch schnellere Fortschritte?

Nicht unbedingt: Die Länge der Übungseinheiten hat sogar nur sehr wenig mit dem Lernfortschritt zu tun. Gute Musiker wissen, dass es viel wichtiger ist, effektiv und konzentriert zu üben.

Effektives Üben ist eine Kunst für sich, und es ist essenziell, sich diese Fähigkeit anzueignen.

Wir haben einige Tipps zusammengetragen, die dich bei deinen Übungseinheiten auf den richtigen Weg bringen:

 

1. Setze dir für jede Übungseinheit ein Lernziel

Spiele nicht einfach drauflos, ohne dir ein Ziel vorgenommen zu haben. Überlege dir, was du lernen willst, bevor du dich ans Klavier setzt.

Das Ziel deiner Lerneinheit könnte sein:

– die Melodie mit der rechten Hand im richtigen Tempo zu spielen

– die Koordination beider Hände zu üben

– die Tasten zu erlernen und die Noten im Bass-/Violinschlüssel besser zu erkennen.

– den ersten Teil eines Stücks auswendig zu lernen

– ein Stück etwas schneller spielen zu können

Es geht darum, ein Ziel zu wählen, das du während deiner Übungseinheiten relativ schnell erreichen kannst. Auf diese Weise bleibst du fokussiert und verlierst nicht unnötig Zeit.

 

2. Wärme dich auf

Kein professioneller Athlet beginnt sein Training ohne Warm-up. Das gleiche gilt für Klavierspieler. Es ist wichtig, dass du deine Finger und deinen Kopf zu Beginn deiner Übungseinheiten in Schwung bringst.

Wenn du gerade noch ziemlich am Anfang stehst, versuche es z. B. mit „It Takes Five(https://www.skoove.com/en/app/lesson/37#), eine ideale Aufwärmübung für die rechte Hand.

Du solltest dich jedes mal, wenn du dich ans Klavier setzt, mit demselben Material aufwärmen. Kein kompliziertes oder gerade erst erlerntes Stück, sondern etwas, das du bereits spielen kannst und das die Finger nicht sonderlich beansprucht.

Beim Aufwärmen geht es auch darum, in die richtige Stimmung zu kommen. Während des Aufwärmens entspannen sich dein Körper und dein Geist, du sorgst ganz natürlich für das richtige Maß an Konzentration und Fokus und kommst so mühelos in den „Übungsmodus“.

 

3. Unterteile dein Lernziel in Etappen

Nachdem du dich aufgewärmt hast, nimm dir ein paar Minuten Zeit, um dir einen einfachen Übungsplan zurechtzulegen. Du brauchst überschaubare Übungshäppchen, die dich in kleinen Schritten kontinuierlich vorwärtsbringen.

Mit Skoove ist jede Lektion gut strukturiert und in kleine Schritte unterteilt. Dieser Etappenansatz bietet den effizientesten Weg, um deine Ziele zu erreichen.

Aber auch dann kann es sinnvoll sein, die Übungseinheiten noch weiter aufzudröseln.

Versuche zum Beispiel, erstmal einen Takt einer Melodie zu erlernen, statt vier am Stück. Sobald du den einen Takt sicher beherrschst, nehme dir den nächsten Takt vor. Kombiniere danach beide Etappenziele miteinander usw.

 

4. Spiele langsam

Spiele beim Üben langsam, um dein Gehirn nur mit den richtigen Informationen zu füttern – auf diesem Weg wird dein Gehirn schneller lernen. Dieses Konzept nennt sich synaptische Konsolidierung. Wenn du schneller spielst, ist es wahrscheinlicher, dass du Fehler machst, wodurch es schwieriger wird, das Stück zu erlernen. Deine Finger benötigen Zeit, um die richtigen Bewegungen einzuüben. Wenn du langsam spielst, bleibst du entspannt, beseitigst jeglichen Druck und wirst die richtigen Fingerbewegungen viel schneller verinnerlichen. Die Melodie an sich wird sich dir besser einprägen, anstatt sie nur mechanisch zu erlernen. Spiele langsam, nimm dir Zeit.

 

5. Übe nicht zu viel und vergiss nicht, zu schlafen 😉

Ausreichend Fokus und Konzentration sind enorm wichtig, um effektiv zu lernen. Unsere Konzentrationsfähigkeit ist begrenzt, und wir sollten normalerweise nach 45 Minuten eine Pause einlegen.

Wenn du gerade erst mit dem Klavierspielen beginnst, sollten deine Übungseinheiten nicht länger sein als 20 Minuten. Es ist vollkommen ausreichend, jeden Tag konzentriert für 20 Minuten etwas Neues zu erlernen.

Dein Gehirn erledigt den Rest, formt und stärkt die Synapsen. Ausreichend Entspannung und Schlaf unterstützen diesen Effekt.

Achte darauf, wie lange du deine Konzentration aufrechterhalten kannst, und begrenze deine Übungseinheiten auf diese Zeitspanne.

Wenn du länger als 20 Minuten am Stück übst, solltest du in der Mitte eine Pause einlegen.

 

6. Konzentriere dich auf dein Ziel

Wenn du dir ein Ziel für eine Übungseinheit gesetzt hast, solltest du es auch erreichen können. Deine Lernziele müssen realistisch gewählt und erreichbar sein.

Mit der Zeit wirst du besser darin werden, dir Lernziele zu setzen und den zeitlichen Aufwand und die erforderlichen Fähigkeiten richtig einschätzen lernen.

Jede Übungseinheit sollte auf das Erreichen eines ambitionierten Ziels hinauslaufen – es darf aber auch nicht zu anspruchsvoll sein! Lerne, in kleinen Schritten, langsam aber stetig vorwärtszukommen.

 

7. Freue dich über deine Fortschritte

Sobald du gelernt hast, strukturiert zu üben, wirst du deine Lernziele regelmäßiger erreichen und deine Übungseinheiten häufiger selbstbewusst abschließen.

Es ist wichtig, dass du deine Übungseinheiten mit einem guten Gefühl beendest. Beachte deine Fortschritte und freue dich darüber!

Es klingt banal, aber du solltest nicht unterschätzen, wie sehr eine gute Laune sich auf deine Lernfähigkeit auswirkt. Klavier üben soll Spaß machen, und ein großer Teil dieses Spaßes hängt davon ab, ob du etwas erreicht hast, egal wie klein die Fortschritte auch sein mögen.

 

8. Mache dir Notizen für die nächste Übungseinheit

Schreibe dir am Ende deiner Klavierlektionen auf, was du erreicht hast und was du als nächstes lernen möchtest. Manche Schüler schreiben ein richtiges Klaviertagebuch, andere notieren sich nur ein paar Gedanken. Was auch immer du notierst, es wird dir dabei helfen, zu erkennen, was du bereits erreicht hast und wo es weitergeht.

 

Sei organisiert!

Gute Organisation und klar strukturierte Ziele sind die Grundlage für effizientes Lernen, und du stellst damit sicher, dass du jeden Schritt verinnerlichst, bevor du mit etwas Neuem anfängst. Konzentration und zeitlich begrenzte Übungseinheiten sind der Schlüssel zum Erfolg!

Wenn du ein Lernziel einmal nicht erreichen solltest, versuche z. B.:

– noch langsamer zu spielen!

– beim nächsten mal kleinere Etappenziele zu wählen

– etwas anderes zu üben, sollte das Material eventuell noch zu schwierig für dich sein

Es ist kein Problem, wenn du dasselbe Lernmaterial über mehrere Klavierlektionen hinweg übst, manchmal geht es gar nicht anders. Aber auch dann kannst du das Lernziel jedes mal ein klein wenig verändern.

Skoove setzt den Fokus auf effektives Lernen und Üben, und unsere Lektionen sind alle ideal für dich strukturiert. Kombiniert mit den Tipps aus diesem Beitrag wirst du schon bald größere Fortschritte machen, probier es aus!

Ich hoffe, dieser Beitrag war hilfreich für dich, und wir freuen uns über Feedback und Kommentare!

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