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Klavier spielen lernen

How to Play the Piano

Warum Klavier spielen lernen?

Sehnst du dich manchmal danach Klavier zu spielen? Vielleicht wolltest du als Kind Klavier lernen, aber hattest einfach nie die Möglichkeit dazu? Oder vielleicht hattest du mal Klavierunterricht und hast das Spielen irgendwann aufgegeben? Hattest du nie Zeit zum Klavier lernen, aber jetzt hast du endlich welche? Vielleicht möchtest du deine eigene Musik machen und willst dein Verständnis davon, wie Musik funktioniert, verbessern? Oder vielleicht willst du einfach etwas Neues ausprobieren und Spaß haben?

Klavier lernen ist gut für die Gesundheit

Das Klavierlernen verbessert die Geschicklichkeit und Feinmotorik, steigert die Gehirnleistung und verbessert die Fähigkeiten im Notenlesen, das Gedächtnis und die Unabhängigkeit in der Koordination der beiden Hände. Klavier spielen unterstützt die geistige Gesundheit, weil es Stress reduziert und zur Entspannung beiträgt.

Kinder, die ein Musikinstrument lernen, neigen eher dazu, eine hohe Intelligenz zu entwickeln als Kinder ohne musikalische Ausbildung und es kann ihr Leben insgesamt positiv beeinflussen. Besonders in der Jugend schafft das Hobby ein wertvolles soziales Umfeld – wie das Spielen in einer Band oder im Orchester – und erhöht das Selbstvertrauen durch Erfolgserlebnisse, in einer Zeit, in es manchmal geschwächt sein kann.

Welche Musik siehst du dich spielen?

Das ist sehr wahrscheinlich die Musik, die du selbst auch am liebsten anhörst. Wenn du ein Fan von Grunge, Metal oder Hip-Hop bist, kann es sein, dass sich diese Stile nicht immer so gut auf das Klavier übertragen lassen. Klassik, Pop, R&B, Jazz, Blues, Boogie und zeitgenössische Klassik wie „River Flows in you“ von Yiruma sind perfekt für das Klavier gemacht.

Wenn du Lust hast das Stück „River Flows in You“ zu lernen, probiere diese Skoove Lektion hier aus.


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Klassische Musik zu lernen ist am anspruchsvollsten, weil die Musik vielschichtig ist und die Unabhängigkeit der Hände eine große Rolle spielt. Willst du auf hohem Niveau Klavier spielen lernen, erreichst du das mit klassischer Klaviermusik und das ist eine sehr bereichernde Erfahrung. Fang an und versuche das bekannte „Für Elise“ von Beethoven zu spielen.

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Blues und Boogie verwenden oft das 12-taktige Blues-Schema, eine bestimmte Folge von Akkorden, die sich immer wiederholt. Das Schema kannst du schnell und einfach lernen und es macht richtig Spaß. Versuch es mal mit dem Stück „Feel The Blues“ in dieser Lektion.

Jazz zu spielen kann abhängig vom Stil sehr einfach bis sehr herausfordernd sein. Wenn du Jazz-Musik wie im „La La Land“-Soundtrack spielen möchtest, folge den hilfreichen Tipps aus diesem Artikel.

Wenn du dir darüber klargeworden bist, welchen Stil du spielen möchtest, kannst du deinen Weg zum Klavier spielen lernen planen. Wenn du eine Lehrerin oder einen Lehrer hast, werden diese dir einen Lehrplan mit Lektionen machen. Wenn du eine App benutzt, können sie dich auch auf diesem Weg begleiten, um deine Ziele im Klavier lernen zu erreichen.

Das Wichtigste zuerst: Hast du ein Klavier?

Wenn du neu mit dem Spielen anfängst, spielt es keine große Rolle, mit welchem Klavier du startest. Wenn du ein Keyboard aus zweiter Hand hast, wird das genügen. Probier ein paar Anfänger-Lektionen auf dem Instrument aus und schau, wie weit du kommst und ob es dir gefällt.

Wenn du ein Keyboard oder ein E-Piano brauchst, versuch es zuerst bei Plattformen wie Ebay und in Kleinanzeigen. Wenn du ein akustisches Klavier spielen möchtest, kannst du auch gute Vintage-Klaviere finden und dich bei einem Händler vor Ort beraten lassen. Ein Klavier zu leihen ist auch eine gute Option. Viele Händler verleihen Instrumente, mit der Option, sie nach einigen Monaten Testphase für einen günstigeren Preis zu erwerben. Wenn du dir unsicher bist, ob du ein E-Piano, ein Keyboard oder ein Akustik-Klavier aussuchen sollst, hilft dir unser Guide bei der Entscheidung.

acoustic vs digital table

Wie gehe ich das Klavier spielen lernen an?

Abhängig davon, wie du am liebsten lernst, kannst du eine dieser Methoden auswählen – oder beide kombinieren: Du kannst dir vor Ort eine*n Klavierlehrer*in suchen und Unterrichtsstunden nehmen. Und du kannst mit der App lernen. Um ein Gefühl dafür zu bekommen, warum nicht ein paar Anfängerstunden auf Skoove ausprobieren?

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Die Grundlagen im Klavierspielen

Die richtige Sitzgelegenheit ist wichtig – nicht so passend wären ein Stuhl mit Armlehnen oder ein Sitzsack! Das Design eines speziellen Klavierhockers ist ideal: Wenn er höhenverstellbar ist, kann er perfekt den Bedürfnissen des Lernenden angepasst werden. Die Füße sollten flach auf dem Boden stehen, der Rücken gerade sein und die Arme im rechten Winkel ausgerichtet sein.

Deine Hand sollte eine Linie mit dem Unterarm bilden, während die Finger in einem sanften Bogen nach unten zeigen. Schau dir dieses Video an und überprüfe, ob du die richtige Körperhaltung und Handposition eingenommen hast.

 

Als nächstes lernst du den Fingersatz. Nummeriere in Gedanken deine Finger von eins bis fünf – vom Daumen (1) bis zum kleinen Finger (5). Wenn du kleine Zahlen über den Noten siehst, zeigen sie dir, welchen Finger du am besten für einen Ton benutzt. Dadurch schaffst du es in fließenden Übergängen von einer Note zur anderen und vermeidest abrupte Sprünge und Pausen oder Verdrehungen in der Hand.

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Lerne Noten zu lesen

Lerne von Anfang an auch die Noten zu lesen. So kannst du gedanklich am besten die Noten auf der Seite mit den Klaviertasten verknüpfen. Gewöhne dich daran, auf das Notenblatt zu schauen statt auf deine Finger. In den ersten Übungsstücken ist das einfach, weil deine Hand sich noch nicht aus der Ausgangsposition wegbewegt. Lerne die fünf Noten der rechten Hand und dann fünf Noten in der linken Hand in der gleichen Übungsstunde. Viele Klavierschüler konzentrieren sich zu lange auf das Lernen von rechtshändigen Noten und quälen sich dann mit der linken Hand.

Das Notenlesen beinhaltet auch die Notenwerte, also die Dauer, wie viele Taktschläge eine Note angehalten wird. Du wirst auch einiges über die Dynamik lernen (die Lautstärke der gespielten Töne) und die Artikulation (ob du die Töne sanft verbunden spielst oder voneinander getrennt). Weitere Anweisungen in den Notenblättern zeigen an, wie wiederholt wird. All das nennt man zusammengefasst die Musiktheorie: du studierst sie also beim Klavier spielen lernen nebenbei automatisch mit.


Lerne Akkorde und Arpeggios zu spielen

Ein Akkord ist eine Kombination aus drei oder mehr Tönen, die in Beziehung zu einem Grundton stehen und zusammen eine Harmonie erklingen lassen. Akkorde zu spielen ist eine effiziente Methode, Klavier zu lernen – und auch um die Musiktheorie dahinter zu begreifen. Um mit dem Lernen von Akkorden zu beginnen, eignet sich diese unterhaltsame Einführung mit Chrome’s Music Lab.

 

Sehr viele Musikstücke sind aus diesen Akkorden mit drei Tönen aufgebaut, egal ob Pop, Jazz oder Klassik. Sich ein breites Spektrum an Akkorden einzuprägen, ist also beim Klavier spielen lernen essentiell.

Schnell die Akkorde zu finden, ermöglicht es dir, jeden Song mit angegebenen Akkorden zu spielen (oft sind sie auch als Gitarrentabs notiert). Sogar wenn du klassische Musik spielst, wirst du diese Akkordabfolgen in den Noten wiederfinden. Zum Beispiel ist der erste Teil von Beethovens Für Elise in A-Moll und E-Dur geschrieben.

Die Töne eines Akkords können gleichzeitig angeschlagen werden – oder einzeln und nacheinander, also als Arpeggio von der untersten Note bis zur obersten. Diese Spielweise ergibt einen fließenden Effekt wie im Stück „Kanon in D“.

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Wenn du dazu das Sustain-Pedal trittst, werden die Töne länger ausgehalten, überlagern sich und es entsteht ein schöner Klang.

Fingerfertigkeit entwickeln

Wenn du gerade erst mit dem Klavier spielen lernen anfängst, kann es sein, dass du dich zuerst ungeschickt und ungelenk dabei fühlst. Vielleicht gehorchen dir deine Finger noch nicht ganz. Einige Menschen halten sogar die Luft an, während sie eine schwierige Passage spielen wollen. In solchen Momenten ein paar tiefe Atemzüge zu machen hilft, sich zu lockern und zu entspannen.

Tonleitern üben verbessert die Fingerfertigkeit. Eine Tonleiter besteht aus acht direkt aneinandergereihten Tönen in einer bestimmten Tonart. Tonleiterübungen sind hilfreich, um die Kraft in den Fingern zu trainieren und um die Muster zu erlernen, in denen Tonarten aufgebaut sind. Am Klavier also die bestimmte Abfolge schwarzer und weißer Tasten in einer Tonart. Wenn du sie erst einzeln mit jeder Hand lernst und darauf beide zusammen übst, lernst du schneller.

Du kannst Tonleitern auch entgegen der normalen Spielrichtung üben, das nennt man Gegenbewegung. Tonleitern sind übrigens eine zusätzliche Option, wenn du vorrangig zum Spaß spielst. Dich auf eine schwierig spielbare Passage in einem Stück zu konzentrieren, verbessert deine Fingerfertigkeit auch.

Wie und wann solltest du üben?

Am besten machst du dir einen Zeitplan. Klavier spielen lernen ist wie Zähneputzen: Es sollte zur Gewohnheit werden.

Setz dich ans Klavier, auch wenn du denkst, dass du nicht in der richtigen Stimmung bist. Du kannst ein paar Akkorde entdecken, dir eine neue Melodie ausdenken, ein paar Übungen in der App machen. Falls du nach ein paar Minuten wirklich nicht reinkommst, kannst du zwischendurch etwas anderes tun und später zum Klavier lernen zurückkehren.

Spiele auf jeden Fall, auch wenn es nur wenige Minuten sind. Es wird dir ein gutes Gefühl geben, gespielt zu haben, sogar wenn du nur wenig Zeit hast. Es kann immer sein, dass du überraschend in den Spiel-„Flow“ kommst, auch wenn du vielleicht eher lustlos angefangen hast.

Schlepp dich in so einer Situation natürlich nicht durch einen neues anstrengendes Stück, sondern finde eine leichte Lektion zum Klavier lernen und fokussiere dich auf kleine Passagen. Wenn du eine Orientierungshilfe brauchst, ist dieser Artikel zur Kunst des Übens genau richtig.

Du kannst dir auch angewöhnen, ein Metronom zu benutzen. Es hilft dir, gleichmäßig und im gleichen Tempo zu spielen. Wenn du eine Metronom-App benutzt, kannst du dort auch einen Drumtrack als Rhythmus auswählen, so klingt es gleich ein bisschen musikalischer.

Es kann auch mal schwierig werden…

Dass Klavier spielen sehr viel Spaß macht, ist nicht falsch. Aber es auch mit ziemlich viel Disziplin und Arbeit verbunden. Natürlich kann auch das Klavier lernen Spaß machen, wenn es richtig angegangen wird, aber behalte im Hinterkopf, dass es auch schwierige Zeiten geben kann.

Einige Klavierschülerinnen und Klavierschüler, insbesondere Erwachsene, haben den Eindruck, dass sie keine Fortschritte machen, obwohl sie in Wirklichkeit viel Neues lernen. Das Geheimnis dahinter ist, dass viele kleine tägliche Fortschritte insgesamt über einen längeren Zeitraum eine große Lernkurve ergeben, die man manchmal aus den Augen verliert.

Wenn du Klavier lernst, gibt es Hürden zu bewältigen und es ist recht wahrscheinlich, dass es Zeiten geben wird, in denen es dir zu anstrengend vorkommt. Das ist normal, es geht allen so. Der Gedanke, dass du beim Üben irgendwie nicht besser wirst, hilft dir aber nicht. Wenn du trotzdem dabei bleibst und diese kritischen Momente durchstehst, ist schon vorprogrammiert, dass wieder Zeiten kommen werden, in denen das Klavierspielen dir Erfolgserlebnisse und Freude schenken wird. Außerdem: Wenn Klavierspielen richtig einfach wäre, würde es ja jeder tun!

Es gibt in einigen Städten Gruppen für Hobby-Klavierspieler*innen auf Facebook oder MeetUp, um sich gegenseitig zu motivieren: online oder offline. Wenn es in deiner Stadt noch keine gibt, könntest du eine gründen. Oft sind auch Klavierlehrer*innen dabei, die Tipps geben können.

Auf jeden Fall ist es gut zu wissen, dass Klavierspielen nicht unbedingt eine einsame Aktivität sein muss: Es ist immer möglich, sich zu vernetzen und sich so mit anderen Lernenden über die Erfolge und Misserfolge beim Klavierlernen auszutauschen.

Spiel deine Lieblingsmusik, das ist klar. Aber trau dich auch an Stücke heran, die du noch zu kompliziert findest. Mit ein paar Tricks kommst du schrittweise ans Ziel. Nimm dir zuerst eine Hand vor und spiele diese allein. Dann die andere. Lerne zuerst einzelne Passagen aus dem Stück. Setze sie Stück für Stück zusammen. Etwas zu spielen, was zu schwierig erscheint, bringt dich immer ein Level weiter im Klavier lernen. Auch wenn du die beiden Hände eine Zeitlang noch nicht zusammenbringst, irgendwann wird es gelingen. Du wirst das Stück vielleicht erst langsamer spielen, aber während du beharrlich wochenlang so weitermachst, wirst du es eines Tages schaffen.

Für etwas Inspiration kannst du dir diese Spotify Playlist anhören.



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