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Klavier spielen lernen für Anfänger: 7 Apps im Vergleich

Klavier spielen lernen mit Skoove

Table of Contents

Du möchtest gerne Klavier spielen lernen? Wir haben für Anfänger die Grundlagen in 7 Schritten zusammengefasst. Dabei behandeln wir Themen, wie die richtige Auswahl des Klaviers oder Digitalpianos, wie man eine Klaviertastatur beschriftet, um leichter Klavier spielen zu lernen und auch alles rund um das Thema Noten. Darüber hinaus haben wir speziell für Einsteiger 7 Apps getestet anhand von diversen Faktoren, wie Preis, Funktionalität, Songs sowie ob die jeweilige App überhaupt für jeden Anfänger geeignet ist. Am Ende gibt es noch zahlreiche Tipps, um typische Fehler zu vermeiden, welche oft am Anfang beim Klavier spielen lernen passieren können.

7 Schritte, um Klavierspielen zu lernen (Grundlagen)

Hier zeigen wir dir die ersten 7 Schritte, welche dir als Anfänger einen kleinen Leitfaden bzw Überblick geben, was du in den Klaviereinheiten alles lernen kannst. Zu Beginn ist es besonders wichtig, sich mit speziellen Begriffen zu befassen und diese zu studieren. Dies erfährst du jedoch in den ersten Einheiten bei Skoove.

Schritt 1: Akustisches Klavier, Digitalpiano oder elektronisches Keyboard?

Wenn du neu mit dem Spielen anfängst, spielt es keine große Rolle, mit welchem Klavier du startest. Wenn du ein Keyboard aus zweiter Hand hast, wird das genügen. Probiere ein paar Anfänger-Lektionen auf dem Instrument aus und schau, wie weit du kommst und ob es dir gefällt. Wenn du ein Keyboard oder ein E-Piano brauchst, versuche es zuerst bei Plattformen wie Ebay und in Kleinanzeigen. Wenn du ein akustisches Klavier spielen möchtest, kannst du auch gute Vintage-Klaviere finden und dich bei einem Händler vor Ort beraten lassen. Ein Klavier zu leihen ist auch eine gute Option. Viele Händler verleihen Instrumente, mit der Option, sie nach einigen Monaten Testphase für einen günstigeren Preis zu erwerben. Wenn du dir unsicher bist, ob du ein E-Piano, ein Keyboard oder ein Akustik-Klavier aussuchen sollst, hilft dir unser Guide bei der Entscheidung.

Welches Klavier sich am besten für Anfänger eignet, haben wir in diesem Guide zusammengefasst. Wieviel Geld du ausgeben möchtest, wie hoch deine Qualitätsansprüche sind oder ob du dein Klavier immer wegräumen willst oder nicht, ist dir überlassen.

akkustisches Klavier versus digitalpiano

Schritt 2: Klaviertastatur beschriften

In einem weiterführenden Artikel zeigen wir dir, wie du deine Klaviertastatur beschriften kannst, damit du noch einfacher die richtigen Tasten drückst und das Klavierlernen sich für dich einfacher gestaltet.

Denn gerade für Einsteiger am Klavier, die zum ersten Mal an den Tasten sitzen, kann es sinnvoll sein, die Klaviertastatur zu beschriften. Dadurch wirst du dir die Namen der Noten besser merken und das Lernen wird dir leichter fallen und mehr Spaß machen.

Du kannst die Klaviertasten auf verschiedene Art markieren. Eine Methode ist die farbliche Markierung, bei der du farbige Sticker auf die weißen Tasten klebst und so die Töne C, D, E, F, G sowie, wenn du genügend unterschiedliche Farben hast, A und H kennzeichnest. Andere Einsteiger bevorzugen, die Klaviertasten direkt mit den Notennamen zu markieren – mit vorgedruckten Aufklebern oder mit weißen Punkt-Aufklebern, die du selbst beschriften kannst. Es gibt übrigens auch entsprechende Aufkleber, bei denen nicht nur der Name der Note, sondern auch ihre Stellung auf den Notenlinien vermerkt ist.

Schritt 3: Klaviernoten lernen anhand von Musikstücken

Lerne von Anfang an auch die Noten zu lesen. So kannst du gedanklich am besten die Noten auf der Seite mit den Klaviertasten verknüpfen. Gewöhne dich daran, auf das Notenblatt zu schauen statt auf deine Finger. In den ersten Übungsstücken ist das einfach, weil deine Hand sich noch nicht aus der Ausgangsposition wegbewegt. Lerne die fünf Noten der rechten Hand und dann fünf Noten in der linken Hand in der gleichen Übungsstunde. Viele Klavierschüler konzentrieren sich zu lange auf das Lernen von rechtshändigen Noten und quälen sich dann mit der linken Hand.

Das Notenlesen beinhaltet auch die Notenwerte, also die Dauer, wie viele Taktschläge eine Note angehalten wird. Du wirst auch einiges über die Dynamik lernen (die Lautstärke der gespielten Töne) und die Artikulation (ob du die Töne sanft verbunden spielst oder voneinander getrennt). Weitere Anweisungen in den Notenblättern zeigen dir, wie wiederholt wird. All das nennt man zusammengefasst die Musiktheorie: Diese Kenntnisse eignest du dir hier beim Klavier spielen lernen nebenbei automatisch an.

Mit Skoove lernst du die Klaviernoten ganz einfach von selbst online. Es sind keine Notenbücher mehr notwendig. Mit Hilfe von Videos und Musikstücken wird dir gezeigt und gelehrt, wie du die Tasten richtig drückst und dabei die Noten lernst.


 

Schritt 4: Was ist der Takt und welche Taktarten gibt es?

Sobald du dich an den ersten Klavierliedern versuchst, werden dir auch der Takt und die verschiedenen Taktarten begegnen. Vielleicht hast du schon mal ein Notenblatt mit einem 4/4-Takt gesehen, bei dem gleich nach dem Violinschlüssel eine 4 über einer 4 steht. Das bedeutet, dass es in jedem Takt 4 Viertelnoten gibt.

Dieser 4/4-Takt kommt häufig in Klavierstücken und vor allem sehr oft in modernen Pop- und Rock-Songs vor. Auch der 3/4-Takt könnte dir bekannt vorkommen, wenn du ihn hörst – denn das ist der Walzerrhythmus.

Wenn du mehr darüber erfahren willst: In diesem Blogartikel lernst du den korrekten Takt sowie unterschiedlichen Taktarten kennen und erhältst Zugriff zu einzelnen kostenlosen Übungen.

Schritt 5: Fingersatz lernen

Als nächstes lernst du den Fingersatz. Dazu haben wir auch diverse Übungen erstellt, damit du weißt, welche Finger du wann verwenden sollst. Nummeriere in Gedanken deine Finger von eins bis fünf – vom Daumen (1) bis zum kleinen Finger (5). Wenn du kleine Zahlen über den Noten siehst, zeigen sie dir, welchen Finger du am besten für einen Ton benutzt. Dadurch schaffst du es in fließenden Übergängen von einer Note zur anderen und vermeidest abrupte Sprünge und Pausen oder Verdrehungen in der Hand.

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Schritt 6: Bassschlüssel lesen lernen

Bei der Notation von Klavierstücken oder Popsongs wirst du immer zwei Bereiche finden, einen mit Violinschlüssel für die rechte Hand und einen mit Bassschlüssel für die linke Hand. Wenn du dir die Noten für die linke Hand schneller merken willst, denke dir am besten Merksätze für die Töne auf den Notenlinien bzw. in den Zwischenräumen aus – also für G, H, D, F und A bzw. für A, C, E und G.

Tipp: Wie du gezielt Noten auf der linken Hand schnell und effizient lernen kannst, erfährst du im Detail in unserem Bassschlüssel Artikel. Denn auch für Einsteiger ist es sinnvoll, schon früh auch die linke Hand zu trainieren.

Schritt 7: Klavier mit zwei Händen spielen

Am Anfang bist du sicher froh, einige einfache und bekannte Melodien mit der rechten Hand auf dem Klavier spielen zu können. Doch früher oder später kommen Übungen, für die du beide Hände brauchst oder du willst einen deiner Lieblingssongs authentisch spielen. Dann ist es an der Zeit, beim Klavier spielen lernen das nächste Level zu erreichen – nun ist es soweit und du lernst, wie du mit beiden Händen Klavier spielst. In diesem Blog-Artikel beginnen wir mit einem einfachen Song, um die Handkoordination perfekt aufzubauen. Du startest mit Mozart und einem Popsong von Enya und lernst dann weitere Übungen kennen, mit denen es Spaß macht, Klavier mit zwei Händen zu spielen.

Klavier lernen online: 7 Apps, für dich getestet

Abhängig davon, wie du am liebsten lernst, kannst du eine dieser Methoden auswählen – oder beide kombinieren: Du kannst dir vor Ort eine*n Klavierlehrer*in suchen und Unterrichtsstunden nehmen. Und du kannst mit der App lernen. Um ein Gefühl dafür zu bekommen, wie so ein Klavierstunde per App aussieht, zeigen wir dir hier einen Ausschnitt:

Zur Übung gehen

Um dir zu helfen, die für dich beste Plattform zu finden, haben wir eine Liste zusammengestellt, in der die beliebtesten Apps, mit denen du Klavier spielen lernen kannst, bewertet werden.
Auf diese Punkte haben wir bei unseren Tipps besonders geachtet:

  • Preis: Was kostet das günstigste Paket/Abo? Gibt es kostenlose Übungen?
  • Funktionen: Welche Funktionen sind enthalten? Gibt es ein In-App Keyboard? Wie sieht es mit Noten aus?
  • Songauswahl: Wirst du coole, moderne Songs spielen oder nur die Klassiker? Wie groß ist die Songauswahl?
  • Benutzerfreundlichkeit: Kann man einfach loslegen oder gibt es Hindernisse zwischen dir und dem Klavier?
  • Für wen geeignet: Ist sie für Anfänger ok? Für Menschen mit ein bisschen Erfahrung? Oder Leute, die ihre Fähigkeiten auffrischen wollen?

Um dir eine möglichst große Auswahl zu geben, haben wir uns 7 Apps angeschaut und bewertet, mit denen du online Klavier lernen kannst:

  1. Skoove
  2. Simply piano
  3. Yousician
  4. Playground sessions
  5. Hoffman academy
  6. Piano academy
  7. Online pianist

Bist du bereit? Super. Let’s rock and roll!

Skoove -

Skoovesehr gut, um Anfängern beim Klavier lernen zu helfen

Skoove ist der aufstrebende Herausforderer unter den Klavier-Lern-Apps.

Die Übungen von Skoove sind für alle Spielniveaus geeignet. Du kannst dafür dein Smartphone, Tablet (nur iOS), Laptop oder deinen Computer nutzen, zusammen mit einem Mikrofon bzw. MIDI-Kabel. Eine Android-Version soll im ersten Halbjahr 2021 starten. Bonus: Wenn du noch kein akustisches Klavier, Keyboard oder Digitalpiano hast, kannst du auch mit dem Lernen anfangen, in dem du die Keyboard-Tasten auf deinem Computer nutzt.

Skoove führt Anfänger sehr einfach an das Klavier heran und beginnt mit dem mittleren C. Tatsächlich ist Skoove wie zugeschnitten für Einsteiger: Die App zeigt nicht nur die Noten und animierte Tasten, sondern einen richtigen Klavierspieler, dem du von oben beim Spielen zuschaust. Die Videoübungen sind super für visuell-orientierte Lernende geeignet – du siehst, wann die Noten gespielt werden und entwickelst einen eigenen Sinn für das Timing.

Feedback beim Üben

Gerade Einsteiger werden es zu schätzen wissen, dass Skoove Feedback gibt. Du musst nicht, wie bei YouTube oder anderen Klavier-Apps, für dich allein lernen. Skoove hört dir zu und gibt dir eine individuelle Rückmeldung zu deinem Spiel auf den Tasten. Dieses Feedback kann entscheidend dabei sein, wirklich Klavier spielen zu lernen.

Schön ist auch, dass Skoove jede Klavierübung mit einem bekannten Lied kombiniert, das nicht aus der Klassik stammt. In den ersten Übungen zum Beispiel lernt man die Fingernummern der rechten Hand mit beliebten Songs wie „Lean on Me“ von Bill Withers. Beim Lernen der Notenlängen geht es um „We Will Rock You“ von Queen. Dieser moderne Ansatz (mit einer Bandbreite von Adele bis zu The Beatles) kommt gut in einer Welt, in der die meisten Apps mit der „Ode an die Freude“ beginnen.

Am Ende einer Übungseinheit kannst du bei Skoove zusammen mit einer Band spielen. Aber du musst dabei nicht ins kalte Wasser springen. Zuerst hörst du den Song. Dann übst du ihn. Danach spielst du mit der Band. Durch diese einfache Steigerung wird man nicht davon überrumpelt, plötzlich einen Song in vollem Tempo spielen zu müssen. Etwas, das bei angehenden Klavierspielern sicher gut ankommt.

  • Kostenlose Übungen? Ja.
  • Kostenloser Test? Ja, eine Woche. Kreditkarte erforderlich.
  • Songauswahl: Eine ausgewogene, große Sammlung aus neuen und klassischen Songs.
  • Günstigstes Abo: 119,99 €/Jahr oder 9,99 €/Monat.
  • Teuerstes Abo: 19,99 €/Monat.
  • Cooles Feature: Songs, die du kennst und liebst.

Simply Piano – beliebt und vermittelt eine solide Basis

 

Skoove - Online piano learning app

Erhältlich für iOS und Android, bietet Simply Piano alles, was du zum Klavier spielen lernen online brauchst. Du kannst das Mikrofon deines Geräts die Noten hören lassen oder du verbindest es direkt mit einem MIDI-Kabel. Für eine ernsthafte Nutzung ist ein MIDI-Kabel die beste Lösung, weil das Mikrofon eventuell nicht immer ganz zuverlässig bei der Notenerkennung ist.

Bei Simply Piano kannst du ein Spielniveau auswählen („Anfänger“, „Hatte als Kind ein paar Klavierstunden“ oder „Kann spielen, will aber besser werden“) und du kannst mit Inhalten üben, die zu deinen Fähigkeiten passen.

Praktische Features

Auf der Anfängerstufe ist alles nett und einfach. Du bekommst einen Überblick über die ersten Noten, die du lernen musst (mittleres C, D, E), und dann geht es weiter zu den Noten F und G. Es fühlt sich fast wie ein Spiel an.

Wenn du die Lektionen absolviert hast, kommst du zur Singer Duet-Funktion. Das ist wirklich ein gutes Feature, weil du dich mit Hilfe von Begleitmusik (backing tracks) daran gewöhnen kannst, mit anderen Musikern zu spielen.

  • Kostenlose Übungen? Ja.
  • Kostenloser Test? Ja, eine Woche. Kreditkarte erforderlich.
  • Songauswahl: Eine Mischung aus modernen und klassischen Stücken.
  • Günstigstes Abo: 119,99 $/Jahr oder 9,99 $/Monat.
  • Teuerstes Abo: 59,99 $/3 Monate oder 19,99 $/Monat.
  • Cooles Feature: Singer Duet ist eine nette Funktion, um das richtige Timing zu lernen, aber sie erfordert einige Übung.

Yousician – hier steht der Spaß im Vordergrund

Skoove

Yousician ist eine der bekannteren Musik-Lern-Apps. Sie haben eine intensive Werbekampagne geführt, mit der alle angesprochen werden sollten, die bei YouTube nach Instrument-Tutorials suchten. Wenn du mal online nach Piano-Übungen gesucht hast, weil du Klavier lernen willst, hast du die Anzeigen sicher gesehen.

Spielniveau auswählen

Yousician gibt es für Tablets und Smartphones mit Android oder iOS. Man kann sich zudem auch mit einem Computer anmelden (und dann das Mikrofon oder ein MIDI-Kabel nutzen). Ähnlich wie bei anderen Apps kannst du zudem dein Spielniveau auswählen. Eine nette Funktion, die sie anbieten, heißt Workouts. Damit kannst du dich auf Fähigkeiten konzentrieren, die du für wichtig hältst oder stärker üben willst.

In der Art, wie Yousician einen durch die Lektionen führt und dabei ansprechend zeigt, wie man die „Noten trifft“, hat man fast das Gefühl, man wäre bei Guitar Hero, was Einsteigern Spaß macht.

  • Kostenlose Übungen? Ja.
  • Kostenloser Test? Ja, eine Woche. Kreditkarte erforderlich.
  • Songauswahl: Eine breite Auswahl von klassisch bis modern und alles dazwischen.
  • Günstigstes Abo: 119,99 €/Jahr oder 9,99 €/Monat.
  • Teuerstes Abo: 19,99 €/Monat.
  • Cooles Feature: Workouts.

Piano Academy – toll, um Kinder zu motivieren

Skoove

 

Piano Academy gibt es seit 2018. Es ist eine solide App, die ihre Nutzer in die Welt der Online-Klavier-Kurse einführt. Sie bietet die ersten Schritte, die man erwarten würde, wenn man Klavier lernen will, beginnend beim mittleren C. Du kannst ein richtiges Klavier, Keyboard oder Digitalpiano damit nutzen oder ein On-Screen-Keyboard, was gut für alle ist, die erstmal ausprobieren wollen, ob das Instrument das Richtige für sie ist.

Im Unterschied zu anderen Apps beginnt Piano Academy mit Songs, die zwar bekannt, aber nicht so modern sind, wie zum Beispiel „Twinkle Twinkle Little Star“ oder „If You’re Happy and You Know It“. Das sind Standardlieder für Anfänger.

Piano Academy ist eine App, die vor allem für Kinder gedacht ist. Sie deckt das Basiswissen gut ab und vermittelt ein solides Fundament der Grundlagen am Klavier.

  • Kostenlose Übungen? Ja.
  • Kostenloser Test? Ja, eine Woche. Nach dem Kauf eines Monatsabos.
  • Songauswahl: Eine Mischung aus Pop und Klassik. Keine Songs in der kostenlosen Version.
  • Günstigstes Abo: 107,99 €/Jahr oder 8,99 €/Monat.
  • Teuerstes Abo: 28,99 €/Monat.
  • Cooles Feature: Macht Kindern viel Spaß.

OnlinePianist – Fokus auf einer tollen Songauswahl

Skoove

OnlinePianist ist nicht unbedingt eine App, um Klavier zu lernen, sondern eine Methode, um online Songs spielen zu lernen. Die Plattform bietet Song-Tutorials, die man nutzen kann, sobald man die Grundlagen des Klavierspielens beherrscht. Sie funktioniert mit iOS- und Android-Geräten oder mit einem Computer mit Mikrofon.

Die App besitzt ein Dashboard, um Einstellungen wie das Tempo festzulegen. Du hast zudem die Möglichkeit, den Song aufzuteilen, also zuerst zu üben, was die linke Hand spielt, danach, was die rechte Hand tut und schließlich beide zusammenzuführen.

Große Auswahl an Songs

OnlinePianist bietet eine großartige Auswahl an Songs, die von beliebten Künstlerinnen wie Taylor Swift bis hin zu Titelsongs aus Anime-Filmen reicht. Nett ist, dass man bei der kostenlosen Variante die gleiche Auswahl an Lieblingssongs bekommt wie bei den bezahlten Abos. Mit den Abos kann man jedoch mit allen genutzten Geräten auf die Songs zugreifen.

Kurz gesagt: Super, um neue Songs zu lernen, wenn du die Grundlagen bereits beherrschst.

  • Kostenlose Übungen? Ja, mit Anzeigen.
  • Kostenloser Test? Ja, eine Woche. Kreditkarte erforderlich.
  • Songauswahl: Alles von Pop-Hits bis zu Titelsongs aus Animationsfilmen.
  • Günstigstes Abo: 52,68 €/Jahr oder 4,39 €/Monat.
  • Teuerstes Abo: 26,34 €/3 Monate oder 8,78 €/Monat.
  • Cooles Feature: Eine super Songauswahl zum Lernen – wenn man Klavier spielen kann.

Playground Sessions – strukturierte Klavierübungen mit bekannten Lehrern

Skoove - online piano

Playground Sessions ist ein Muskelpaket von Piano App, das vom legendären Musikproduzenten Quincy Jones an den Start gebracht wurde und Lektionen von bemerkenswerten Pianisten wie Harry Connick Jr. enthält. Wie andere Plattformen auch kann man die App mit dem Computer oder einem iPad nutzen.

Playground Sessions bietet einen 30-tägigen kostenlosen Test, dafür ist eine Kreditkarte erforderlich. Dadurch kannst du die App ausgiebig ausprobieren, bevor du dich entscheidest.

Die meisten Lektionen bei Playground Sessions werden vom Dozenten David Sides abgehalten, der mit dir jede Übung erst durchgeht, bevor du an der Reihe bist mit Klavier spielen. Die Videolektionen sind eine schöne Abwechslung im Vergleich zu anderen Apps, bei denen das Programm selbst die Erklärung übernimmt. Der Anfängerteil hat 84 Lektionen, eine Menge Lernstoff also.

  • Kostenlose Übungen? Nein.
  • Kostenloser Test? Ja, 30 Tage. Kreditkarte erforderlich.
  • Songauswahl: Das ganze Spektrum, von christlichen Gospelsongs bis Rockmusik.
  • Günstigstes Abo: 119,88 $/Jahr oder 9,99 $/Monat.
  • Teuerstes Abo: 17,99 $/Monat.
  • Cooles Feature: Lektionen mit bekannten Dozenten.

Hoffman Academy – eine tolle Methode zum Klavierlernen für Kinder

Skoove

Hoffman Academy nutzt einen Weg, der als „Hoffman-Methode“ bekannt ist und der sich vor allem an Kinder richtet.

Die Hoffman-Methode basiert auf einer multisensorischen Technik, die auf der natürlichen Neugier von Kindern aufbaut und Kids hilft, sich mit der Musik zu verbinden und sie beim online Klavier lernen und beim Klavierspielen unterstützt. Es geht dabei weniger um das Auswendiglernen, als um eine komplette musikalische Ausbildung. Zudem bietet es technische Konzepte und Musiktheorie an, wenn die Kinder dazu bereit sind – und nicht, wenn der Lehrer meint, es wäre Zeit, Arpeggios zu lernen.

Hoffman Academy ist eine tolle Plattform für alle, die beim Lernen die menschliche Interaktion brauchen. Nicht nur, dass die Videoinhalte von Mr. Hoffman präsentiert werden, beim Durcharbeiten der Lektionen kann man zudem mit der Hoffman Academy interagieren – es scheint fast die ganze Zeit jemand online zu sein, denn sie reagieren sehr schnell.

Üben mit menschlicher Interaktion

Im Gegensatz zu allen anderen Plattformen, die wir uns angeschaut haben, gibt es hier keine App. Alles findet auf dem Computer statt und im Vergleich zu anderen Online-Angeboten zum Klavier lernen, kommt es der Erfahrung mit einem echten Klavierlehrer am nächsten. Bei Hoffman Academy beginnt die Lektion mit einem Lehrvideo (mit Mr. Hoffman), gefolgt von einer angeleiteten Aktivität. Wer diesen menschlichen Faktor mag, für den kann es das Richtige sein.

  • Kostenlose Übungen? Ja.
  • Kostenloser Test? Nein, aber der kostenlose Zugang bietet viele Funktionen.
  • Songauswahl: Vor allem für Kinder geeignet, mit Liedern wie „Hot Cross Buns“ und „Mary Had a Little Lamb“.
  • Günstigstes Abo: 179 $/Jahr oder 18 $/Monat.
  • Cooles Feature: Toll für Kinder, viel kostenloses Material.

7 Fehler die du als Anfänger beim Klavierspielen vermeiden solltest

Du hast dich entschlossen, mit dem Klavier lernen anzufangen. Das ist toll. Daher wäre es wirklich schade, wenn du bald die Lust verlierst, nur weil du typische Anfängerfehler beim Üben machst. Die beste Körperhaltung, die korrekte Handposition, regelmäßiges Spielen und mehr – wir haben hier einige Tipps zusammengefasst, wie du die wichtigsten Anfängerfehler vermeidest.

Fehler 1: Beachte die Sitzhaltung am Klavier

Wenn du dir Videos von bekannten Klavierspielern oder Pianisten anschaust, wirst du vielleicht unterschiedliche Haltungen bemerken, insbesondere wenn die eine einen Rock-Song spielt und der andere ein klassisches Stück. Trotzdem solltest du von Anfang an darauf achten, dass du eine konzentrierte Sitzhaltung am Klavier einnimmst: aufrecht vor der Mitte der Tastatur, die Ellbogen leicht vom Körper wegbewegt, sodass sich deine Oberarme über deinen Handgelenken abwinkeln und die Unterarme sich parallel zum Fußboden befinden. Die Füße stehen dabei parallel zueinander auf dem Boden. Achte darauf, dass du zwar konzentriert bist, aber trotzdem bequem sitzt, um verspannte Schultern oder Rückenschmerzen zu vermeiden.

Mehr dazu erfährst du in unserem Artikel Anfängertipps für eine gute Körperhaltung am Klavier.

Fehler 2: Die richtige Handposition einhalten

Wer erfolgreich Klavier lernen will, sollte auf Handtechnik und Handhaltung achten. Bevor du mit einer Übung beginnst, kannst du zum Beispiel deine Hände leicht gewölbt auf die Tasten setzen, die Fingerkuppen berühren jeweils eine Taste. Eine Haltung mit zu flach angesetzten Fingern macht diese nämlich unflexibel, was dein Lernen bremst und dein Klavierspiel blockiert. Die richtige Handhaltung dagegen ermöglicht deinen Fingern die größtmögliche Bewegungsfreiheit, mit der du deine Fingerfertigkeit erhöhst.

Mehr über die richtige Handposition und wie du dein “Fingergedächtnis” trainieren kannst, findest du in unserem Artikel 5 Klavierübungen, um deine Finger zu trainieren.

Fehler 3: Regelmäßig Klavier üben

Wer mit dem Klavier lernen beginnt, ist oft sehr ambitioniert und zumindest in den ersten zwei oder drei Wochen gelingt es meist, oft und lange zu üben. Aber was ist, wenn die ersten Erfolge nicht so schnell kommen wie gedacht oder wenn immer mal wieder andere Dinge wichtiger erscheinen?

Deshalb solltest du von Anfang an versuchen, die Klavierübungen in deinen Tagesablauf einzubauen: morgens nach dem Aufstehen, vor dem Abendbrot oder wie es für dich am besten passt. Diese Routine wird dir dabei helfen, dran zu bleiben und weiterzumachen, auch wenn es mal nicht so gut läuft. Du wirst merken – schon bald ist diese musikalische Übungseinheit eine Sache, auf die du dich freust. Schließlich kannst du beim Klavier spielen den ganzen Alltagsstress hinter dir lassen und dich sogar entspannen, weil du konzentriert deine Stücke übst. Und wenn du mal keine Energie haben solltest, um etwas Neues zu lernen, dann improvisiere einfach ein bisschen an den Tasten.

Selbst wenn du jede Woche Klavierunterricht bei einer Lehrerin oder einem Lehrer haben solltest, reicht dieser eine Übungstermin nicht aus, auch in den Tagen dazwischen solltest du die Tasten drücken. Kurz: Du musst regelmäßig üben, wenn du wirklich Klavier lernen willst. Gleichzeitig wird dich das aber sicher auch sehr stolz machen, wenn du deinen Übungsplan nicht nur langfristig umsetzt, sondern du auch merkst, dass dein Klavierspiel tatsächlich immer besser wird.

Fehler 4: Zuviel am Klavier üben

Regelmäßig üben ist gut, aber nimm dir dabei nicht zuviel vor. Gerade wenn du mit dem Klavier lernen anfängst, neigst du vielleicht dazu, in zu kurzer Zeit zu viel erreichen zu wollen. Es bringt jedoch nichts, wenn du 30 Minuten immer die gleiche Fingerübung wiederholst, dann nochmal 30 Minuten mit der linken Hand die Bassnoten eines Stücks oder ein Arpeggio übst – und danach sind deine Hände verkrampft, dein Rücken tut weh und du bist trotzdem unzufrieden, weil du am Ende nicht mehr sauber Klavier spielen konntest.

Teile deine Übungen lieber in kleinere Einheiten ein, zum Beispiel zwei- oder dreimal zehn Minuten plus Lockerungsübungen für deine Hände und Finger. Gerade für Kinder und Jugendliche, die mit dem Klavierspielen anfangen wollen, sind kürzere Übungseinheiten gut geeignet. Für Erwachsene sollte ein halbe Stunde am Tag gut zu bewältigen sein.

Wer sich überfordert, der hat oft auch keinen Spaß mehr am Klavierspielen. Übe lieber regelmäßig, auch am Wochenende, und freue dich über deine wöchentlichen Fortschritte – ohne Schmerzen in den Schultern oder Händen.

Fehler 5: Fingersatz falsch lernen

Es ist ganz sicher verführerisch, ein neues Stück oder einen neuen Song möglichst schnell spielen zu können. Wenn du dabei jedoch nicht auf einen optimalen Fingersatz achtest, gewöhnst du dir schnell Abläufe an, die du nur schwer wieder wegtrainieren kannst. Denn dein Fingergedächtnis merkt sich leider auch falsche Bewegungen.

Daher schaue dir in den Übungen genau den empfohlenen Fingersatz an, bevor du mit dem Spielen beginnst. Denn mit dem besten Fingersatz gelingen dir nicht nur bestimmte Positionswechsel besser, du kannst die Stücke dadurch auch mit einem höheren Tempo spielen. Nichts ist ärgerlicher, als später nochmal das ganze Klavierstück von vorn üben zu müssen, um die Vorteile des richtigen Fingersatzes zu nutzen.

Fehler 6: Zu oft auf die Finger schauen

Natürlich wirst du am Anfang erstmal sehr oft auf die Tasten des Klaviers schauen statt auf die Noten, um deine Handposition und deinen Fingersatz zu kontrollieren. Sobald du jedoch ein Gefühl für die Tastatur und die Lage der Noten auf dem Keyboard bekommen hast, solltest du dir angewöhnen, deinen Händen zu vertrauen. Beim Tischtennis schaust du ja auch auf den Ball und nicht auf deine Spielhand. Deine Finger werden sich mit der Zeit ihre Position und den Abstand zwischen den Noten oder Handpositionen “merken”.

Fehler 7: Standort des Klaviers oder Keyboards

Zu guter Letzt ein ganz praktischer Tipp: Falls du ein Keyboard oder Digitalpiano besitzt, räume es nicht zu weit weg. Denn ist es in einem Schrank verstaut oder schwer erreichbar, wird es dir bestimmt schwerer fallen, deine tägliche Übungseinheit zu absolvieren. Wenn du dich dagegen jederzeit an dein Instrument setzen kannst, wirst du es auch viel öfter tun.

Kann ich als Kind einfach Klavier lernen?

Wer als Kind schon einmal Klavierspielen üben durfte, erinnert sich oft an strenge Lehrer, mit denen man das Notenlesen oder die richtige Sitzhaltung lernen musste, und an einen Unterricht, in dem man viel Zeit mit Tonleitern und Theorie verbrachte. Der Spaß am Lernen blieb dabei schnell auf der Strecke. Denn bevor die ganze Theorie in praktisches Klavierspiel umgesetzt wurde, verging oft eine sehr lange Zeit.

Klavier spielen lernen als Erwachsener

Wenn wir erwachsen sind, gibt es verschiedene Gründe, mit dem Klavier spielen anzufangen oder die Fähigkeiten aufzufrischen:

  1. Du hattest als Kind schon Klavierunterricht und würdest gern wieder damit anfangen.
  2. Du hast nie Klavierschulen besucht, wolltest aber schon immer gern Klavier spielen lernen.
  3. Du hast mal ein paar Klavierstunden genommen und würdest jetzt gern weitermachen, um deine Fähigkeiten zu verbessern.

Oft fehlt es uns jedoch an der Zeit. Es gibt immer so viel zu tun. Der Job, die Kinder, die Hausarbeit – die meisten von uns finden nie die Ruhe, um sich hinzusetzen und zu üben. Viele haben derzeit allerdings auch mehr Zeit als früher. Die Kontaktbeschränkungen verhindern jedoch, sich direkt mit Klavierlehrern zum Unterricht zu treffen.

Was können wir also tun? Die Rettung heißt: Klavier lernen online. Du kannst einerseits versuchen, dich mit YouTube-Tutorials allein zurechtzufinden oder du nutzt eine App wie Skoove und absolvierst dort Übungen, die dir ganz individuell helfen, Klavier spielen zu lernen, ohne dass du dich vor Ort mit einer Lehrerin treffen musst.

Welche Musik siehst du dich spielen?

Das ist sehr wahrscheinlich die Musik, die du selbst auch am liebsten anhörst. Wenn du ein Fan von Grunge, Metal oder Hip-Hop bist, kann es sein, dass sich diese Stile nicht immer so gut auf das Klavier übertragen lassen. Klassik, Pop, R&B, Jazz, Blues, Boogie und zeitgenössische Klassik wie „River Flows in you“ von Yiruma sind perfekt für das Klavier gemacht. Wenn du Lust hast das Stück „River Flows in You“ zu lernen, probiere diese Skoove Lektion hier aus.


Zur Übung gehen

Klassische Musik zu lernen ist am anspruchsvollsten, weil die Musik vielschichtig ist und die Unabhängigkeit der Hände eine große Rolle spielt. Willst du auf hohem Niveau Klavier spielen lernen, erreichst du das mit klassischer Klaviermusik und das ist eine sehr bereichernde Erfahrung. Fang an und versuche das bekannte „Für Elise“ von Beethoven zu spielen.

Zur Übung gehen

Blues und Boogie verwenden oft das 12-taktige Blues-Schema, eine bestimmte Folge von Akkorden, die sich immer wiederholt. Das Schema kannst du schnell und einfach lernen und es macht richtig Spaß. Versuch es mal mit dem Stück „Feel The Blues“ in dieser Lektion. Jazz zu spielen kann abhängig vom Stil sehr einfach bis sehr herausfordernd sein. Wenn du Jazzmusik wie im „La La Land“-Soundtrack spielen möchtest, folge den hilfreichen Tipps aus diesem Artikel. Wenn du dir darüber klar geworden bist, welchen Stil du spielen möchtest, kannst du deinen Weg zum Klavier spielen lernen planen. Wenn du eine Lehrerin oder einen Lehrer hast, werden diese dir einen Lehrplan mit Lektionen machen. Wenn du eine App benutzt, kann sie dich auch auf diesem Weg begleiten, um deine Ziele im Klavier lernen zu erreichen.

Die besten Songs für Anfänger um schnell Klavier zu lernen

Hier zeigen wir dir Songs, die du binnen weniger Wochen selbst spielen kannst. Je mehr Geschick und Übungsmotivation du für das Klavierspielen mitbringst, desto schneller kannst du diese Klavierstücke erlernen.

Bohemian Rhapsody

Dieser Hit der Band Queen ist an Dramatik kaum zu überbieten. Ein lyrisches Intro, A-capella-Teile, rockige Passagen – hier kannst du verschiedenste Emotionen in dein Spiel legen und begeisterte Zuhörer sind dir auch gewiss. Bei dieser Übung lernst du Arpeggios, 2-Noten-Akkorde und interessante Bassläufe kennen und spielen. Lass dich nicht von der Komplexität des Songs einschüchtern, geh ihn einfach Schritt für Schritt an, die Melodien hast du sicher alle schon im Kopf.

Zur Übung gehen

All of me

Der romantische Chart-Hit von John Legend aus dem Jahr 2013 ist seine bisher erfolgreichste Single, sie wurde über zehn Millionen Mal verkauft. In dieser Übung lernst du Noten mit Haltebogen spielen – und dein Publikum wird sicher andächtig lauschen, wenn du diese Klavierballade präsentierst.

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Let it be

Spiele einen der beliebtesten und sicher auch bekanntesten Songs von The Beatles auf dem Klavier! Das Stück ist ein Beispiel für eine der am häufigsten verwendeten Akkordfolgen in der Popmusik. Diese wird oft als Akkordfolge I – V – vi – IV bezeichnet. Im Fall von Let It Be sind es die Akkorde C-Dur, G-Dur, a-Moll und F-Dur. Du hast den Song bestimmt schon im Ohr, um so leichter wird es dir fallen, ihn spielen zu lernen.

Zur Übung gehen

Soll man zum Klavierspielen lernen Youtube verwenden?

Wer heutzutage eine neue Fähigkeit erlernen will, geht meist direkt zu YouTube. Und ja, man kann da wirklich jede Menge lernen. Eher schwierig ist es jedoch, dort eine gute Übungsserie für zum Klavierspielen zu finden. Wer bei YouTube nach Klavier spielen lernen sucht, bekommt eine endlose Reihe von Tutorials, Tipps und Tricks angezeigt, die von ganz verschiedenen Lehrern für die unterschiedlichsten Spielniveaus produziert wurden. Manchmal sind sogar Lektionen von bekannten Pianisten dabei – für akustisches Klavier, Keyboard oder Digitalpianos.

Die großen Nachteile von YouTube

Das Problem ist aber nicht nur die unüberschaubare Zahl der Möglichkeiten. Vor allem musst du etwas finden, das zu deinem Spielniveau und Lernstil passt. Und Spaß machen soll das Klavierspielen auch noch. Wer dann mit YouTube beginnen will, Klavier spielen zu lernen, muss ständig wechseln zwischen zuschauen, auf Pause drücken, zurückspringen, nochmal anschauen, um zu verstehen, welche Tasten gerade gespielt wurden.

Und auf ein Feedback zu deinem Spiel wirst du natürlich auch lange warten. Das gibt es nicht bei YouTube.

Wenn du wissen willst, welche Noten gespielt werden, musst du zudem oft erst auf die Website der Dozenten gehen und die Noten dort herunterladen. Kurz: Es kann funktionieren, aber es ist ganz schön umständlich und du lernst nicht gerade sehr effizient. Diese sofortige Rückmeldung brauchst du aber, damit sich eine Übung bei dir einprägt und du merkst, welche Fortschritte beim Üben entstehen.

Die Vorteile von Apps für das Klavierspielen

Bei Klavier- oder Piano-Apps dagegen bekommst du alles, was du brauchst, an einem Ort. Du musst das Video auch nicht ständig anhalten oder zurückspulen. Die Kombination aus Videoübungen und Notenlesen – so nimmst du Musiktheorie wie nebenbei mit – ist wahrscheinlich die beste Methode, um online Klavier zu üben.
Bei den meisten Apps zum Klavier lernen können die Nutzer mithilfe eines Computers, Tablets oder Smartphones das Instrument spielen lernen – egal, ob sie Einsteiger sind oder schon lange üben. Aber es ist sicher nicht die perfekte Lösung und auch nicht für alle geeignet. Der Trick beim Lernen des Klavierspiels (oder jedes anderen Instruments) ist, etwas zu finden, was am besten zum eigenen Lernstil passt.

Finde die App zum Klavier lernen, die zu dir passt

Wenn du die beste Methode auswählen willst, mit der du Klavier lernen kannst, ist es eine gute Idee, so zu tun, als ob du einen Lehrer suchst. Vergiss die Unterschiede zwischen Online- und Offline-Unterricht. Denke darüber nach, was du für eine gute Lernerfahrung brauchst und was du dir vom Klavier spielen versprichst.

  • Welche Art von Klavierunterricht funktioniert für dich am besten?
  • Hilft es dir, Songs zu begleiten?
  • Willst du sofort damit beginnen, einen Song zu lernen?
  • Findest du Song-Tutorials nützlich?

Die Beantwortung dieser Fragen hilft dir bei der Auswahl einer App, mit der du Klavier lernen kannst.

Warum du Klavier spielen lernen solltest?

Ganz ehrlich, sehnst du dich manchmal danach Klavier zu spielen? Vielleicht wolltest du als Kind Klavier lernen, aber hattest einfach nie die Möglichkeit dazu? Oder vielleicht hattest du mal Klavierunterricht und hast das Spielen irgendwann aufgegeben? Hattest du nie Zeit zum Klavier lernen, aber jetzt hast du endlich welche? Vielleicht möchtest du deine eigene Musik machen und willst dein Verständnis davon, wie Musik funktioniert, verbessern? Oder vielleicht willst du einfach etwas Neues ausprobieren und Spaß haben?

Klavier lernen ist gut für die Gesundheit

Das Klavierlernen verbessert die Geschicklichkeit und Feinmotorik, steigert die Gehirnleistung und verbessert die Fähigkeiten im Notenlesen, das Gedächtnis und die Unabhängigkeit in der Koordination der beiden Hände. Klavier spielen unterstützt die geistige Gesundheit, weil es Stress reduziert und zur Entspannung beiträgt. Kinder, die ein Musikinstrument lernen, neigen eher dazu, eine hohe Intelligenz zu entwickeln als Kinder ohne musikalische Ausbildung und es kann ihr Leben insgesamt positiv beeinflussen. Besonders in der Jugend schafft das Hobby ein wertvolles soziales Umfeld – wie das Spielen in einer Band oder im Orchester – und erhöht das Selbstvertrauen durch Erfolgserlebnisse, in einer Zeit, in es manchmal geschwächt sein kann.

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Wie und wann solltest du üben?

Am besten machst du dir einen Zeitplan. Klavier spielen lernen ist wie Zähneputzen: Es sollte zur Gewohnheit werden. Setz dich ans Klavier, auch wenn du denkst, dass du nicht in der richtigen Stimmung bist. Du kannst ein paar Akkorde entdecken, dir eine neue Melodie ausdenken, ein paar Übungen in der App machen. Falls du nach ein paar Minuten wirklich nicht reinkommst, kannst du zwischendurch etwas anderes tun und später zum Klavier lernen zurückkehren. Spiele auf jeden Fall, auch wenn es nur wenige Minuten sind. Es wird dir ein gutes Gefühl geben, gespielt zu haben, sogar wenn du nur wenig Zeit hast. Es kann immer sein, dass du überraschend in den Spiel-„Flow“ kommst, auch wenn du vielleicht eher lustlos angefangen hast. Schlepp dich in so einer Situation natürlich nicht durch einen neues anstrengendes Stück, sondern finde eine leichte Lektion zum Klavier lernen und fokussiere dich auf kleine Passagen. Wenn du eine Orientierungshilfe brauchst, ist dieser Artikel zur Kunst des Übens genau richtig. Du kannst dir auch angewöhnen, ein Metronom zu benutzen. Es hilft dir, gleichmäßig und im gleichen Tempo zu spielen. Wenn du eine Metronom-App benutzt, kannst du dort auch einen Drumtrack als Rhythmus auswählen, so klingt es gleich ein bisschen musikalischer.

Ran ans Klavier: mit welcher Musik?

Überlege dir auch, welche Musik du gern spielen willst. Pop? Jazz? Klassik? Wenn du deine musikalische Reise mit der „Ode an die Freude“ beginnst, wird dich das vielleicht weniger beeindrucken als ein Song wie „Lean on Me“. Das hängt ganz von deinen Vorlieben ab. Bei Skoove findest du alle möglichen Musikstile.

Und was ist mit Musiktheorie und Noten? Oder Feedback von der App? Beim Klavier lernen geht es um mehr als nur die Songauswahl. Auch das solltest du bei der Auswahl der besten App für dich berücksichtigen.

Auch wichtig: das Gehör trainieren

Ein letzter Punkt ist die Frage, wie viel Zeit aufgewendet wird, um dein Gehör zu schulen. Denn deine Ohren spielen eine wichtige Rolle beim Lernen des Klaviers – oder jedes anderen Instruments. Dabei geht es nicht nur ums reine Hören. Ein guttrainiertes Gehör kann jemanden, der Klavier spielen kann, von einem richtigen Pianisten unterscheiden.

Bei Skoove wollen wir dir alle Fertigkeiten beibringen, die du brauchst, um das Klavierspiel zu meistern – egal, welches Level du anstrebst. Deshalb solltest du nicht nur die Spieltechnik erlernen, sondern auch dein Gehör trainieren. Denn dadurch wirst du Musik noch besser verstehen und das Hören und Spielen von Musik machen dir noch mehr Spaß.

Klavierspielen ist nicht immer einfach

Es stimmt: Klavier spielen macht sehr viel Spaß. Aber es ist auch mit ziemlich viel Disziplin und Arbeit verbunden. Natürlich kann auch das Klavier lernen Spaß machen, wenn es richtig angegangen wird, aber behalte im Hinterkopf, dass es auch schwierige Zeiten geben kann.

Einige Klavierschülerinnen und Klavierschüler, insbesondere Erwachsene, haben den Eindruck, dass sie keine Fortschritte machen, obwohl sie in Wirklichkeit viel Neues lernen. Das Geheimnis dahinter ist, dass viele kleine tägliche Fortschritte insgesamt über einen längeren Zeitraum eine große Lernkurve ergeben, die man manchmal aus den Augen verliert.

Wenn du Klavier lernst, gibt es Hürden zu bewältigen und es ist recht wahrscheinlich, dass es Zeiten geben wird, in denen es dir zu anstrengend vorkommt. Das ist normal, es geht allen so. Der Gedanke, dass du beim Üben irgendwie nicht besser wirst, hilft dir aber nicht. Wenn du trotzdem dabei bleibst und diese kritischen Momente durchstehst, ist schon vorprogrammiert, dass wieder Zeiten kommen werden, in denen das Klavierspielen dir Erfolgserlebnisse und Freude schenken wird. Außerdem: Wenn Klavierspielen richtig einfach wäre, würde es ja jeder tun!

Es gibt in einigen Städten Gruppen für Hobby-Klavierspieler*innen auf Facebook oder MeetUp, um sich gegenseitig zu motivieren: online oder offline. Wenn es in deiner Stadt noch keine gibt, könntest du eine gründen. Oft sind auch Klavierlehrer*innen dabei, die Tipps geben können.

Auf jeden Fall ist es gut zu wissen, dass Klavierspielen nicht unbedingt eine einsame Aktivität sein muss: Es ist immer möglich, sich zu vernetzen und sich so mit anderen Lernenden über die Erfolge und Misserfolge beim Klavierlernen auszutauschen.

Spiel deine Lieblingsmusik, das ist klar. Aber trau dich auch an Stücke heran, die du noch zu kompliziert findest. Mit ein paar Tricks kommst du schrittweise ans Ziel. Nimm dir zuerst eine Hand vor und spiele diese allein. Dann die andere. Lerne zuerst einzelne Passagen aus dem Stück. Setze sie Stück für Stück zusammen. Etwas zu spielen, was zu schwierig erscheint, bringt dich immer ein Level weiter im Klavier lernen. Auch wenn du die beiden Hände eine Zeitlang noch nicht zusammenbringst, irgendwann wird es gelingen. Du wirst das Stück vielleicht erst langsamer spielen, aber während du beharrlich wochenlang so weitermachst, wirst du es eines Tages schaffen.

Für etwas Inspiration kannst du dir diese Spotify Playlist anhören.

Lerne Klavier mit Skoove

Skoove macht es allen leichter, die Klavier spielen lernen wollen, aber es schwierig finden, im Alltag die nötige Zeit dafür zu finden. Die App hilft dir, deine frühere Verbindung mit Musik wieder aufleben zu lassen, weil sie Songs verwendet, mit denen deine Leidenschaft für Musik begann. So kannst du komfortabel Klavier lernen und deine Zeit kreativ mit Musik verbringen.

Du willst endlich mit deinen ersten Übungen beginnen und Klavier lernen? Dann starte jetzt deinen kostenlosen Test mit Skoove.

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